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Demo für bessere Unterbringung von Asylsuchenden in Dresden – Rund 100 Menschen ziehen durch die Stadt

Demo für bessere Unterbringung von Asylsuchenden in Dresden – Rund 100 Menschen ziehen durch die Stadt

Am Donnerstagnachmittag haben in Dresden rund 100 Menschen für eine bessere Unterbringung von Asylsuchenden in Dresden protestiert. Sie fordern die Unterbringung in Wohnungen statt Heimen.

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In Dresden haben mehr als 100 Menschen gegen die Asylpolitik in Deutschland demonstriert.

Quelle: Heiko Weckbrodt

Zudem forderten die Teilnehmer mit dem Slogan „kein Mensch ist illegal“ einen generellen Abschiebestopp und die Aufhebung der Residenzpflicht für Asylsuchende.

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In Dresden haben mehr als 100 Menschen gegen die Unterbringen von Asylsuchenden in Heimen demonstriert.

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Die Demo begann 15.30 Uhr am Gomondai-Platz in der Dresdner Neustadt und führte nach einer Zwischenkundgebung vor dem im Kulturrathaus tagenden Stadtrat in Richtung Prager Straße.

In Dresden wird aktuell erneut diskutiert, ob Asylsuchende weiter in Heimen untergebracht werden sollen, oder in eigenen Wohnungen. Unter anderem fordert in Dresden die Linkspartei eine dezentrale Unterbringung. „Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge und Asylsuchende in den Gemeinschaftsunterkünften und Asylbewerberheimen von Sachsen und Dresden sind immer noch mangelhaft und menschenunwürdig“, kritisiert Hans-Jürgen Muskulus .

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Die Polizei räumte die Straße jedoch rigoros. 21 Uhr bog der Bus in Richtung Autobahn ab.

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Auch die SPD fordert einen anderen Umgang mit Asylbewerbern. „Gerade die dezentrale Unterbringung ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Asylbewerbern ein möglichst selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben in unserem Freistaat zu ermöglichen“, sagte Stadtrat Richard Kaniewski.

Eine dezentrale Unterbringung hat aber auch Kritiker. So demonstrieren in Leipzig aktuell die Anwohner mehrerer Stadtteile dagegen, dass Asylsuchende statt in Heimen künftig in ihren Vierteln untergebracht werden sollen.

sl

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