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Dem Simmel-Hochhaus am Dresdner Albertplatz soll Leben eingehaucht werden

Bauprojekt Dem Simmel-Hochhaus am Dresdner Albertplatz soll Leben eingehaucht werden

Ein unglaublicher Ausblick über Dresden, eine Dachterrasse und historisches Flair in den Räumen – ein Büro im achten Geschoss des ehemaligen DVB-Hochhauses am Albertplatz dürfte der Traum nahezu jeder Firma sein, die gerade expandieren oder umziehen will.

Investor Peter Simmel ist zuversichtlich, für das ehemaligen DVB-Hochhaus Mieter zu finden. Eine schöne Aussicht kann er bieten.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Ein unglaublicher Ausblick über Dresden, eine Dachterrasse und historisches Flair in den Räumen – ein Büro im achten Geschoss des ehemaligen DVB-Hochhauses am Albertplatz dürfte der Traum nahezu jeder Firma sein, die gerade expandieren oder umziehen will. Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Gerüste gefallen, und die Sanierungsarbeiten an Fassade und Rohbau abgeschlossen sind, soll das denkmalgeschützte Gebäude nun nach und nach ausgebaut und direkt vermietet werden.

Doch wer ein Luxusbüro dieser Kategorie anstrebt, wird tief in die Tasche greifen müssen. Kolportierte Mietpreise von 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter stehen auf dem Plan. Ein Großteil der Räumlichkeiten auf insgesamt 10 Etagen ist noch nicht an den Mann gebracht. „Wir befinden uns bereits in Verhandlungen mit mehreren Interessenten“, erklärt Investor Peter Simmel. Er investierte in die Sanierung des ehemaligen DVB-Gebäudes sieben Millionen Euro.

Laut dem Geschäftsmann stehe man vor allem mit Kanzleien und Arztpraxen in Kontakt. „Es werden natürlich auch Büroflächen vermietet, das ist ganz klar“, so Simmel. Für die begehrte achte Etage mit eleganter Dachterrasse hat der Yachtbauer AIP Innenprojekt bereits Interesse angemeldet. „Wir stehen in Verhandlungen“, erklärten beide Seiten. Im Erdgeschoss des markanten Gebäudes der Neustadt ist Simmels Edeka-Filiale bereits seit einigen Wochen geöffnet.

Die Sanierung des Brunnenhauses startete in den letzten Tagen, Kameras sollen die „falsche“ Nutzung der dunklen Ecken verhindern

Die Sanierung des Brunnenhauses startete in den letzten Tagen, Kameras sollen die „falsche“ Nutzung der dunklen Ecken verhindern.

Quelle: Anja Schneider

Noch nehmen Anwohner und Touristen das Angebot nur zaghaft wahr. „Wir planen langfristig. Alles braucht seine Zeit. Nach unserer Erfahrung braucht es ungefähr drei Jahre, bis wir den gewünschten Umsatz erreichen“, erklärt der Geschäftsmann. Auch die schleppende Vermietung der freien Büroflächen sei gar kein Problem und geplant. „Eine Vermarktung im Bauprozess ist immer schwierig. Doch jetzt laufen die Verhandlungen“, so Simmel. Laut dem Investor besteht auch keine Eile. Der Innenausbau wird mindestens noch bis zum Jahresende andauern. „Wir planen mit ein bis zwei fertiggestellten Etagen pro Monat. Im Dezember soll aber alles fertig sein“, ergänzt Simmel.

Das DVB-Hochhaus am Albertplatz soll bald fertiggestellt sein.

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Der Ausbau soll von „oben nach unten“ stattfinden. In der obersten, zehnten, Etage ist der geplante Schulungsraum, welcher künftig frei angemietet werden kann, bereits fertig. Neben den einzelnen Etagen muss auch noch das Treppenhaus saniert werden. Aus Gründen des Denkmalschutz bleibt hier beispielsweise das originale Geländer bestehen. Für den leitenden Architekten Stephan Hänel war die Sanierung des denkmalgeschützten Komplexes ein Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn.

Interessenten haben derzeit noch eine große Auswahl

Interessenten haben derzeit noch eine große Auswahl: Viele der Räumlichkeiten sind noch nicht an den Mann gebracht.

Quelle: Anja Schneider

„Wir haben unser Büro in der Neustadt und ich habe in Dresden studiert. Ich kenne das Gebäude seit 30 Jahren und finde es toll, wie sich alles entwickelt hat“, so Hänel. Für das kleine Architekturbüro mit etwa 20 Mitarbeiten ist es bislang die größter Herausforderung. „Bis jetzt ist es ein voller Erfolg. Die Kooperation mit Investor Simmel und der Stadt war vorbildlich“, ergänzt der Architekt.

Um den Kunden die Attraktivität des Centers näher zu bringen, wird noch einige Monate kostenloses Parken in der Tiefgarage angeboten. Für die Zukunft plant Simmel auch die Vermietung von Dauerparkplätzen für etwa 75 Euro im Monat. Das extravagante Bistro „Petit-Station“ im amerikanischen Stil wurde bereits im Dezember des vergangenen Jahres in der Ladenzeile des Erdgeschosses geöffnet, um noch mehr Kunden in das neue Center zu locken.

Die lang ersehnte und durch Investor Simmel versprochene Sanierung des „Brunnenhauses“ startete nach Abstimmung mit der Stadt ebenfalls in den vergangenen Tagen. „Wir überlegen Kameras anzubringen, damit die ’verdeckten’ Ecken nicht ’falsch’ genutzt werden“, ergänzt Simmel. Zum kolportierten Angebot für sein nächstes Projekt auf der Freifläche neben dem Hauptbahnhof, die zwischen Ammonstraße und den DVB-Schienen liegt, wollte sich der Investor nicht äußern: „Es gibt nichts zu erzählen, weil nichts geht“, so Simmel. Der Platz soll auch für die künftige Errichtung eines Busbahnhofes vorgesehen sein.

Von Sebastian Burkhardt

Dresden, Albertplatz 51.063837 13.746402
Dresden, Albertplatz
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