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"Das ist für uns ein Segen" - Dank Spenden können Meißner Eheleute jeden Tag bei ihrer Tochter sein

"Das ist für uns ein Segen" - Dank Spenden können Meißner Eheleute jeden Tag bei ihrer Tochter sein

Eigentlich hätte das kleine Mädchen erst Mitte Januar auf die Welt kommen sollen. Doch nun sind es gleich zehn Wochen früher geworden. "900 Gramm wog unsere Tochter bei der Geburt, 35 Zentimeter war sie damals", berichtet Vater Christian Barth.

Von Katrin Richter

Die Kleine kam im Uniklinikum auf die Welt und muss im Moment noch rund um die Uhr im Inkubator versorgt werden, benötigt Temperatur- und Atemunterstützung, wird zum Großteil über eine Magensonde ernährt. Jeanine und Christian Barth wohnen eigentlich in Meißen und damit 30 Kilometer entfernt von ihrer Tochter. Sie bräuchten eine dreiviertel Stunde bis zum Uniklinikum und ebenso lange wieder zurück bis nach Meißen.

Damit sie ihr Mädchen jeden Tag sehen können, haben die beiden eine kleine Wohnung im Elternhaus "Teddybär" bezogen, das nur fünf Minuten vom Uniklinikum entfernt liegt. "Wir können auf diese Weise jeden Tag drei, vier Mal bei unserer Tochter sein", sagt Barth. Gestern habe er die Kleine, die ihr Geburtsgewicht inzwischen nahezu verdoppelt habe, zum ersten Mal gebadet. Wann die junge Familie nach Hause zurückkehren kann, ist noch offen und hängt natürlich von den Fortschritten ab, die das Baby im Laufe der Zeit macht.

Dass Jeanine und Christian Barth in dieser für sie selbst und auch für ihr Kind schwierigen und mit viel Aufregung verbundenen Zeit so nah beieinander sein können, ist auch den DNN-Lesern zu danken. Denn das Elternhaus "Teddybär" ist zum Teil über Spenden aus der Hilfsaktion "Dresdner helfen Dresdnern" finanziert worden. Verwaltet wird das Haus mit seinen zwölf Appartements vom Dresdner Kinderhilfe e.V., einem Partner der DNN-Aktion. "Diese Wohnung ist sowohl für unsere Tochter als auch für uns als Eltern ein echter Segen", schreibt Christian Barth in einer E-Mail an die Redaktion. Und weiter heißt es: "Herzlichen Dank allen Spendern für ihr Engagement und den Lesern der DNN noch eine gesegnete Adventszeit."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.12.2012

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