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Das Straßen- und Tiefbauamt bereitet sich intensiv auf den Wintereinbruch vor

Gewappnet für Eis und Schnee Das Straßen- und Tiefbauamt bereitet sich intensiv auf den Wintereinbruch vor

Auch wenn sich der Herbst momentan sehr mild gestaltet, steht der Winter unmittelbar vor der Tür. Das Straßen- und Tiefbauamt hat sich deshalb auch in diesem Jahr wieder bestmöglichst auf die ersten Tage mit Eis und Schnee vorbereitet.

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Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz, präsentiert den Vorrat an Streusalz in diesem Jahr. Die Stadt lagert derzeit insgesamt 6000 Tonnen ein. Ob das in diesem Winter reichen wird, lässt sich laut Koettnitz noch nicht sagen.

Quelle: Romy Leimer

Dresden. Auch wenn sich der Herbst momentan sehr mild gestaltet, steht der Winter unmittelbar vor der Tür. Das Straßen- und Tiefbauamt hat sich deshalb auch in diesem Jahr wieder bestmöglichst auf die ersten Tage mit Eis und Schnee vorbereitet. "Glaubt man den Vorhersagen, erleben wir wahrscheinlich wieder einen Winter von der härteren Sorte", sagt Reinhard Koettnitz.

Der Leiter des städtischen Straßen- und Tiefbauamtes rechnet nun jederzeit mit dem ersten Schnee in den Straßen der Landeshauptstadt. "Natürlich kann und wird es wieder zu Chaos bei heftigen Wintereinbrüchen kommen. Wir können nicht jede Schneeflocke auffangen, sondern uns nur bestmöglich vorbereiten", sagt Koettnitz. Auch in diesem Jahr betreut der städtische Winterdienst wieder etwas mehr als die Hälfte des 1400 Kilometer langen Dresdner Straßennetzes.

Dafür stehen insgesamt 43 Räum- und Streufahrzeuge bereit. "Momentan planen wir mit einer zweischichtigen Belegung", so Koettnitz. Bei Bedarf kann die Stadt aber problemlos eine dritte Schicht belegen. Durchgeführt werden die Räumarbeiten vom Regiebetrieb "Zentrale Technische Dienstleistungen" und fünf mittelständigen Unternehmen der Stadt. Neben den Fahrbahnen werden auch 220 000 Quadratmeter Gehwege, Radwege, Treppen und Überwege betreut.

Um den Winterdienst effektiver zu gestalten, greift die Behörde seit zwei Jahren auf moderne Technik zurück. Die Fahrzeuge sind mit einer "Trackingbox" ausgestattet, die alle möglichen Daten erhebt. Es werden beispielsweise Route, Geschwindigkeit, gestreutes Salz (ortsgenau) und Stand des Schneepfluges (aktiv oder passiv), aber auch Unfälle auf den betroffenen Routen aufgezeichnet. Durch die erhobenen Daten aus den Vorjahren kann die Stadt nun effektiver planen. Bereits im letzten Jahr sanken die Kontrollfahrten durch den Einsatz dieser Technik um 30 Prozent.

Im vergangenen Jahr installierte die Stadt zudem sechs Glättemeldeanlagen an sensiblen Straßenabschnitten. Diese helfen beim Erstellen von Streckenprognosen. Das Straßennetz wird in drei Dringlichkeitsbereiche eingeteilt. Gibt es Schneeeinbrüche, werden zuerst die für den Stadtverkehr relevantesten Gebiete geräumt.

Koettnitz weist die Bürger noch einmal ausdrücklich auf die Anliegersatzung hin: "Jeder Hauseigentümer ist dazu verpflichtet, Straßen und Wege vor seinem Grundstück sicher zu gestalten. Es wäre sehr wünschenswert, wenn das Engagement dabei nicht an der eigenen Grundstücksgrenze aufhört."

Sebastian Burkhardt

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