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„Das Sicherheitsgefühl in der Neustadt hat sich verbessert“

Kriminalität in Dresden „Das Sicherheitsgefühl in der Neustadt hat sich verbessert“

„Es hat funktioniert“, sagt Ortsamtsleiter André Barth. „Das subjektive Sicherheitsgefühl in der Neustadt hat sich verbessert.“ Damit zog Barth am Montagabend im Ortsbeirat Neustadt ein zufriedenes Fazit der ersten drei Monate der AG Ordnung und Sicherheit für Dresdens Szeneviertel.

Quelle: sl

Dresden.  „Es hat funktioniert“, sagt Ortsamtsleiter André Barth. „Das subjektive Sicherheitsgefühl in der Neustadt hat sich verbessert.“ Damit zog Barth am Montagabend im Ortsbeirat Neustadt ein zufriedenes Fazit der ersten drei Monate der AG Ordnung und Sicherheit für Dresdens Szeneviertel. An der Arbeitsgruppe sind neben dem Ortsamt auch die Polizei, das Dresdner Ordnungsamt sowie Händler und Clubbetreiber der Neustadt beteiligt.

Im Herbst habe es immer mehr Probleme im Kneipenviertel gegeben. Ortsamtleiter Barth spricht von einer „subjektiven Verschlechterung“, die viele Neustädter wahrgenommen hätten. „Da dreht sich irgendwas“, erinnert sich Stefan Schulz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft des Gewerbe- und Kulturvereins Dresden Neustadt e.V. Der Betreiber der Clubs Katy’s Garage und Downtown berichtet von Belästigung, Pöbeleien und Diebstählen, die damals zugenommen hätten. Besonders am Wochenende nach Mitternacht sei die Lage komplizierter geworden.

Die Polizei bestätigt, dass das Straftatenaufkommen in der Äußeren Neustadt 2015 moderat angestiegen sei. Es habe eine deutliche Steigerung bei Diebstählen gegeben, einen leichten Anstieg bei Taschendiebstählen, auch die Zahl der Drogen-Delikte sei gestiegen. Die Zahl der Fälle von Körperverletzungen sei hingegen gleich geblieben, berichtet Revierleiter Matthias Imhof.

Während Polizei und Stadt mit verstärkten und gemeinsamen Streifen in den Problem-Zeiten reagierten, gründeten Händler und Clubbetreiber eine eigene mobile Security, die im Januar vor allem in den Geschäften aushalf, die keine eigenen Sicherheitsmitarbeiter hatten. Zudem wurde mit „Respect, save the crowd“ ein Label etabliert, das die Neustädter und Besucher anhalten soll, gerade am Abend auch aufeinander aufzupassen. Die Streife sei Ende Januar ausgelaufen. Man warte nun ab, wie sich die Lage entwickelt.

Die Arbeitsgruppe soll nun weitermachen und vor allem den Kontakt zwischen den einzelnen Akteuren sicherstellen. Der „ganzheitliche Ansatz“ von Polizei, Ordnungsamt und Gewerbetreibenden, wie ihn Ortsamtleiter Barth beschreibt, habe funktioniert. Man habe angemessen und frühzeitig reagiert.

Die Augen der Beteiligten richten sich nun auf den Sommer: Denn wenn die Tage wieder länger und die Abende wärmer werden, wird auch auf den Straßen der Neustadt wieder mehr los sein. Zudem fürchtet die Stadt mögliche Auswirkungen, wenn der Stadtrat wie geplant das Verkaufsverbot für Alkohol an den Abenden des Wochenendes aufhebt. Das könnte die Lage in der Neustadt wieder komplizierter machen, fürchtet das Ordnungsamt.

„Alle müssen sensibilisiert werden, respektvoll miteinander umzugehen, ob im Club oder auf der Straße“, wünscht sich daher Clubbetreiber Schulz. Ob es dann wieder einen mobilen Sicherheitsdienst geben werde, ließ er offen. „Wir sind jetzt ein bisschen im Stand-by-Modus“, sagt er.

Von S. Lohse

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