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Das Nerd-Shirt aus Dresden

Modelabel Das Nerd-Shirt aus Dresden

Komplizierte Formeln, bahnbrechende Erfindungen, große geschichtliche Ereignisse, was auch immer die Menschheit vorangebracht hat – Steve Kupke bannt all das in Designs aufs Shirts und will damit nicht nur Wissenschaftler überzeugen.

Dresden. Komplizierte Formeln, bahnbrechende Erfindungen, große geschichtliche Ereignisse, was auch immer die Menschheit vorangebracht hat – Steve Kupke bannt all das in Designs aufs Shirts und will damit nicht nur Wissenschaftler überzeugen.

Optisch überzeugendes Design mit einem wissenschaftlichen Blickwinkel – dieser Vision folgt der kreative Kopf und Gründer des neuen Modelabels „Unipolar“, Steve Kupke. Der 31-Jährige ist eigentlich Diplomphysiker und hat seinen Doktortitel so gut wie in der Tasche. Vor sechs Jahren stürzte sich der gebürtige Bautzner ins Physikstudium an der Technischen Universität Dresden, nahm ein Jahr Auszeit in Neuseeland, schrieb seine Doktorarbeit – der typische Student eben. Vor einem halben Jahr tüftelte Steve noch im Labor und erforschte was die Welt im Innersten zusammenhält. Jetzt arbeitet er mit anderen Start-Ups in einem Coworking Space in der Dresdner Innenstadt.

Ein Faible für Wissenschaften hatte Kupke schon immer. „Die typischen Nerd-Shirts gibt es schon lange“, sagt er. „Aufdrucke mit Koordinatensystemen, Formeln, das Periodensystem oder Albert Einstein mit herausgestreckter Zunge – es ist immer das Gleiche.“ Und langweilig, wie er findet. Kupke wollte mehr als das und nahme die Sache selbst in die Hand.

Mit seinem Label „Unipolar“ möchte er die Brücke zwischen Mode und abgestaubter Wissenschaft schlagen. „Wir bringen wissenschaftliche Glanzleistungen und prägende Momente der Forschung in coolen Drucken auf fair gehandelte T-Shirts, Pullover, Hemden und Co.“, erläutert Steve sein Konzept. „Was mir bisher fehlte, waren ausgefeiltere Motive, um das Studienfach zum Ausdruck zu bringen – zum Beispiel Kunst, Musik oder Literaturwissenschaften.“ So prangen der Pawlowsche Hund, Goethes Farbenlehre oder Darwins Galapagosfinken auf allem, was man dem Begriff Oberbekleidung zuordnen kann.

Die Designs stammen aus der Feder des 31-Jährigen. „Meine Inspiration ziehe ich aus historischen Schriften, Experimenten, Nobelpreisen oder von Forschern. Hauptsache nichts plakatives wie Einstein“, sagt Kupke. Die Shirts und Pullover gibt es in verschiedenen Schnitten, Farben und auch für Frauen.  

Um „Unipolar“ weiter aufzubauen, startet Kupke ab morgen eine Crowdfunding-Kampagne: „Ich habe diesen Finanzierungsweg bewusst gewählt, weil es mir den direkten Kontakt zu meiner Zielgruppe ermöglicht. Die Unterstützer der Idee von ‚Unipolar‘ bekommen ein Textil der ersten Kollektion mit selbst gewähltem Design als Dankeschön“, sagt der Gründer. Kleidung zu bedrucken ist allerdings nur der erste Schritt. „Ich möchte bald noch mehr Sachen bedrucken, Dinge die ein Student so braucht: Federmappen, Trinkflaschen oder Taschen.“
Unterstützen können Sie „Unipolar“ unter www.startnext.de/unipolar.

Juliane Weigt

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