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Das Kraftwerk Mitte rostet - Die Fassade erhält eigenwillige Blenden

Theaterneubau in Dresden Das Kraftwerk Mitte rostet - Die Fassade erhält eigenwillige Blenden

Die Fassade des Theaterneubaus im Kraftwerk Mitte Dresden erhält eine Fassade aus Cortenstahl-Platten. Die rostigen Platten sind der letzte Schrei in der Architektur. Der Kontrast zwischen alter Bausubstanz und rostiger Fassade ist reizvoll, dürfte aber in Dresden nicht unumstritten bleiben.

Rostige Blenden werden am Neubau auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte angebracht.
Quelle: Anja Schneider

Dresden. Was für ein Anblick: Die Fassade des Theaterneubaus für Staatsoperette und Theater Junge Generation wird mit rostigen Stahlplatten verblendet. Das Bauwerk auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte besteht aus einem Altbau sowie einem Neubau – und dieses neue Gebäude erhält die Rostfassade. Dabei handelt es sich nicht um einen Materialfehler, sondern die Platten sollen sogar noch vollständig rosten. Die sogenannten Cortenstahl-Platten sind gerade der letzte Schrei in der Architektur und können unter anderem an der „Rostlaube“ der Freien Universität Berlin oder dem Landeskriminalamt Niedersachsen in Hannover bewundert werden. Der Kontrast zwischen alter Bausubstanz und rostiger Fassade am Neubau ist durchaus reizvoll, dürfte aber in Dresden nicht unumstritten bleiben.

Auch im Umfeld des neuen Theaters tut sich etwas. Die Drewag-Stadtwerke konnten am Montag einen Mietvorvertrag mit den Vorständen der Firma neonworx für die ehemalige Heizzentrale und den Zwischenbau am Wettiner Platz unterzeichnen. Beide Gebäude werden „niedrigschwellig“ saniert, wie neonworx-Vorstand Martin Fiedler erläuterte. Dadurch könnten die 1600 Quadratmeter Nutzfläche zu Preisen um die sechs Euro pro Quadratmeter angeboten werden.

Der Rohbau steht: Richtfest im Kraftwerk Mitte Dresden. Foto: Tanja Tröger

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Die Drewag-Stadtwerke rechnen mit Sanierungskosten von rund drei Millionen Euro. 1,1 Millionen Euro Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost fließen in das Vorhaben, so Drewag-Vorstand Reiner Zieschank. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) bezeichnete den Mietvertrag als „Meilenstein für die Umsetzung des Gesamtkonzeptes“. Mit der Ansiedlung von Kreativwirtschaft entstehe aus einem ehemaligen Industriekraftwerk ein Kraftwerk aus Kunst, Kultur und Kreativität. Claudia Muntschick, Sprecherin des Kreativverbandes „Wir gestalten Dresden“, sicherte neonworx ihre Unterstützung zu.
 
Das Unternehmen vermietet die Räumlichkeiten in den beiden Häusern an Designer, Agenturen und andere Firmen der Kreativwirtschaft, die sich in Gemeinschaftseinrichtungen wie Besprechungsräume teilen können. Neonworx ist mit seinem Konzept laut Fiedler bereits erfolgreich in der Marienstraße auf drei Etagen im „Margon-Hochhaus“ unterwegs. Die Heizzentrale soll Mitte 2017 als zusätzlicher Standort in Betrieb gehen, so der Vorstand.

tbh

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