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Das Ende für den Verein Freiraum Elbtal: Räumung ist für den 27. Februar angekündigt

Das Ende für den Verein Freiraum Elbtal: Räumung ist für den 27. Februar angekündigt

Nun gibt es einen offiziellen Termin vom Gerichtsvollzieher: Am 27. Februar um 8 Uhr muss der Verein Freiraum Elbtal seine Räumlichkeiten an der Leipziger Straße verlassen.

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Rund 200 Personen beteiligten sich im April an einer Mahnwache vor dem Landgericht. Doch nun muss der Verein Freiraum Elbtal das Grundstück an der Leipziger Straße doch räumen.

Quelle: Stephan Lohse

Dies bestätigte Vereinsmitglied und Linken-Stadträtin Jaqueline Muth gegenüber DNN-Online. Wie es für das Kulturprojekt nun weitergeht, ist noch unklar, denn eine neue Immobilie hat der Freiraum Elbtal noch nicht gefunden.

Aus unserem Archiv:

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Impressionen vom Gelände des Freiraum Elbtal e.V.

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„Der Brief ist heute angekommen“, erklärte Jaqueline Muth am Mittwoch. Ob Ende Februar nur der Gerichtsvollzieher kommt, um das Gelände zu übernehmen oder ob gleich Polizeibeamte mit dabei sind, konnte die 32-Jährige noch nicht sagen. Fest steht aber: Nach diesem Tag ist der Verein existenzlos. „Natürlich werden wir in unseren Strukturen weiterhin existieren, aber ohne einen festen Sitz sind weder Werkstätten noch Veranstaltungen möglich“, so Muth. Alternative Räumlichkeiten seien bisher noch nicht gefunden. „Alle Kontakte, die uns vermittelt wurden, führten ins Leere. Entweder sollten die Grundstücke nicht mehr vermietet werden oder der Eigentümer wollte sich mit uns nicht einlassen“, erklärt die Vereinssprecherin.

Wie es nun weitergeht, bleibt also offen. Vorerst wolle man Gespräche mit Vereinsmitgliedern und dem Vorstand führen, um die weiteren Schritte zu planen.

Im April hatte das Landgericht Dresden entschieden, dass der Verein noch bis zum Jahresende auf dem Gelände an der Leipziger Straße bleiben darf. Der Vermieter, eine Erbengemeinschaft, hatte zuvor den Mietvertrag des Vereins gekündigt, um das Grundstück an die Dresden Bau GmbH zu verkaufen. Diese will auf dem Gebiet unter dem Namen „Marina Garden" für 68 Millionen Euro 151 Wohnungen bauen. Das Projekt liegt aber aufgrund des ungeklärten Hochwasserschutzes derzeit auf Eis.

Nadine Steinmann

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