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Das Diakonissenkrankenhaus in Dresden erhält eine neue Notfallambulanz

Das Diakonissenkrankenhaus in Dresden erhält eine neue Notfallambulanz

"Wir mussten viel Geduld haben", merkte Verwaltungsdirektor Matthias Schröter gestern an. Nachdem vor gut drei Jahren die Planungsarbeiten begonnen hatten, wurde gestern nun endlich der Grundstein für die neue Notfallambulanz des Diakonischen Krankenhauses an der Holzhofgasse gelegt.

Von ANNE NITZPAN

Nach einer Segnung des Gebäudes, wurde eine Zeitkapsel mit den aktuellen Ausgaben Dresdner Tageszeitungen, dem Bauplan, einem Satz Euromünzen und der Mitarbeiterzeitschrift der Diakonissenanstalt gefüllt und in eine Aussparung in der Bodenplatte eingesetzt. Am Ende ließ es sich Hauspastor und Rektor Klaus Kaden nicht nehmen, zusammen mit dem Publikum einen vierstimmigen Kanon des Kirchenlieds "Vom Aufgang der Sonne" zum Besten zu geben.

Neben Schröter zeigten sich auch der Ärztliche Direktor des Diakonissenkrankenhauses, Andreas Werner, Architekt Harald Just und Klaus Kaden erleichtert über den besiegelten Baubeginn: "Wir sind froh, dass es nun endlich los geht." Grund für die Verzögerungen war zum einen das Problem, den denkmalgeschützten Altbau und die neue Notfallambulanz sinnig miteinander zu verbinden - insgesamt 18 Baupläne wurden vorgelegt, bis am Ende alle Parteien mit der Lösung zufrieden waren. Zudem ist der Baugrund, auf dem die neue Notfallambulanz entsteht, extrem sandig. Als Lösung wurden 54 Säulen bis zu 30 Meter tief in den Boden gerammt. Auf sie wird eine Bodenplatte gesetzt, welche den Kanal der unterirdisch verlaufenden Prießnitz überragt. Die Pfeiler stützen das Trägerrost, das als Fundament für die Anfang Mai fertig betonierte Bodenplatte dient. In den nächsten Tagen soll nun das Mauerwerk des neuen Gebäudes hochgezogen werden. Das Richtfest ist für Juni geplant.

Der Neubau entsteht neben dem Eingang zur jetzigen Notfallambulanz auf einer Nutzfläche von 270 Quadratmetern. Die bestehenden Räumlichkeiten im Altbau werden in einer zweiten Bauphase ebenfalls zu weiteren Wartebereichen und Behandlungszimmern für ambulante Sprechstunden umgebaut. Die Diakonissenanstalt als Trägerin des Krankenhauses finanziert das Bauvorhaben in Höhe von 3,6 Millionen Euro, davon sind drei Millionen für den Neubau und 646 000 Euro für den Umbau des Altbaus veranschlagt. Neben der Patientenverwaltung und -aufnahme für stationäre Patienten wird auch die Rezeption in den Neubau verlagert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.05.2012

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