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Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum - die Truppe hinter der Truppe - feiert Jubiläum

25 Jahre im Dienst Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum - die Truppe hinter der Truppe - feiert Jubiläum

Seit 25 Jahren gibt es das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum in Dresden. Gestern wurde das Jubiläum der Einrichtung am Bundeswehrstandort an der August-Bebel-Straße begangen. Als Gastredner sprachen unter anderem Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel.

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Marlies Gersdorf-Bauer, Leiterin des Dienstleistungszentrums.

Quelle: Hauke Heuer

Dresden. Seit 25 Jahren gibt es das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum in Dresden. Gestern wurde das Jubiläum der Einrichtung am Bundeswehrstandort an der August-Bebel-Straße begangen. Als Gastredner sprachen unter anderem Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU), und der Kommandeur des Landeskommando Sachsen, Oberst Helmut Baumgärtner.

"Diese Kollegen haben sich der Aufgabe gestellt und mit viel Willen Großartiges geleistet", sagte die Leiterin des Dienstleistungszentrums, Redierungsdirektorin Marlies Gersdorf-Bauer, in ihrem Grußwort und würdigte damit die Leistung derer, die nach der Wende die zivile Verwaltung der Bundeswehr in Dresden aufbauten.

Auch der ehemalige Direktor der Institution Rolf Gemmer erinnerte an die Entstehung der Behörde. Vor den geladenen Gästen las er nocheinmal seine Rede vor mit der er am 4. Oktober ehemalige Mitarbeiter der NVA auf die neue Aufgabe im Nachwendedeutschland einschwor. Für ihn sei damals der Umfang der zu bewältigenden Arbeit "kaum zu fassen" gewesen. Seine damaligen Mitarbeiter beschreibt Gemmer als wohlwollend bis skeptisch. Diese Einstellung sei essenziell für den funktionierenden Übergang gewesen.

Nach der Feierstunde wurde im Keller des Dienstleistungszentrums eine Plakat-Ausstellung eröffnet, die die Entstehungsgeschichte der Institution dokumentiert und die vergangenen 25 Jahre Revue passieren lässt. Leider ist die Schau nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Am Rande der Veranstaltung äußerte sich die Direktorin Gersdorf-Bauer zur Hilfe der Bundeswehr in der Flüchtlingskrise: "Wir versuchen derzeit als Mieter aller Liegenschaften zu verdichten, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen". Alle Zelte und Feldbetten, die die Bundeswehr zur Verfügung stellen könne, seien bereits herausgegeben. Jetzt stelle die Bundeswehr beispielsweise am Standort in Frankenberg ein Schleppdach zur Verfügung unter dem im Winter 500 Flüchtlinge in beheizten Zelten unterkommen sollen.

Gersdorf-Bauer, die vor zwei Jahren ihre Position im Dienstleistungszentrum antrat, zeigte sich sehr zufrieden mit ihrem noch relativ neuen Job: "Der Standort in Dresden ist hoch interessant, weil wir mit der Offiziersschule und dem Militärhistorischen Museum auch stark in der Öffentlichkeit wirken und unseren Platz in der Stadtgesellschaft haben". Darüber hinaus habe Dresden dank vieler kultureller Einrichtungen auch nach dem Dienst einiges zu bieten.

VON HAUKE HEUER

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