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Dank Primark: Arbeitslosenquote in Dresden erstmals unter 8 Prozent

Dank Primark: Arbeitslosenquote in Dresden erstmals unter 8 Prozent

Die Arbeitslosenquote in Dresden ist so niedrig wie nie. Mit 22.414 Frauen und Männern ohne Beschäftigung liegt die Quote bei 7,9 Prozent – und damit erstmals unter 8 Prozent.

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Die Arbeitslosigkeit in Dresden sinkt.

Quelle: dpa

Das entspricht einem Rückgang von 606 Arbeitslosen im Vergleich zum September. Grund dafür ist unter anderem die Ansiedlung des Modeunternehmens Primark.

„Nicht unwesentlichen Anteil hat dabei der Rückgang der jugendlichen Arbeitslosen mit einem Minus von rund 15 Prozent. Hier wirkt der Ausbildungsbeginn bzw. der Start ins Berufsleben all derjenigen nach, die verspätet einmündeten“, erklärt Thomas Wünsche, Chef der Dresdner Arbeitsagentur. Die deutlich gestiegene Arbeitskräftenachfrage – 1282 Stellenangebote gab es im Oktober – sei nicht überraschend, weil im kommenden Monat das Unternehmen Primark eine große Filiale in der Centrum-Galerie eröffnet. „Die seit Wochen laufenden Auswahl- und Vermittlungsaktivitäten kommen nun zum Ende und finden in der Unterzeichnung der Arbeitsverträge ihren Höhepunkt“, so Wünsche.

Auch die Arbeitslosigkeit im gesamten Sachsen ist auf ein neues Rekordtief gesunken. Mit einer Quote von 8,1 Prozent waren im Oktober insgesamt 171.600 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet – so wenig wie nie zuvor seit der Erfassung der Statistik im Jahr 1991.

Grund für den Rückgang ist nach Aussage von Klaus Schuberth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, die erwartete Herbstbelebung. „Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hält ihren Wachstumskurs – aktuell sind im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr mehr Menschen in Sachsen beschäftigt“, so Schuberth. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum September mit 2533 Personen um 1,5 Prozent, im Vorjahresvergleich sogar um 6,6 Prozent.

Besonders im Verarbeitenden Gewerbe im Bereich der Metall- und Elektroindustrie sind im Vergleich zum vergangenen Jahr mit 4724 Männer und Frauen mehr Beschäftigte aktiv. Auch in der Zeitarbeit (plus 4709), im Bereich der Immobilien und freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (plus 3961) , in der wirtschaftlichen Dienstleistung (plus 3199) sowie im Gesundheitswesen (plus 1834) arbeiten mehr Personen als noch vor zwölf Monaten.

Aktuell sind in den sächsischen Arbeitsagenturen und Jobcentern insgesamt 23.705 freie Stellen gemeldet – die meisten von der Zeitarbeit, von Betrieben aus dem Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, vom Verarbeitenden Gewerbe sowie vom Gesundheits- und Sozialwesen.

cg

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