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Dampfer „Diesbar“ wird ab Montag geputzt

Nach Feuer im Kohlebunker Dampfer „Diesbar“ wird ab Montag geputzt

Erst am Montag rechnet die Sächsische Dampfschiffahrt (SDS) mit einem Gutachter-Ergebnis zu den Schäden, die der Schwelbrand im Bunker des Dampfers Diesbar angerichtet hat. Am Fahrplan muss die Sächsische Dampfschiffahrt trotz des Unglücks keine Abstriche machen.

Der Feuerwehr gelang es, den Schwelbrand so schnell zu löschen, dass das Feuer keinen größeren Schaden anrichten konnte.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. Erst am Montag rechnet die Sächsische Dampfschiffahrt (SDS) mit einem Gutachter-Ergebnis zu den Schäden, die der Schwelbrand im Bunker des Dampfers Diesbar angerichtet hat. Dann könne etwas über die Reparaturkosten und die Dauer der Fahrpause gesagt werden, zu der das Schiff nach dem Schwelbrand am Donnerstag gezwungen ist. Das antwortete Robert Rausch, der Marketingverantwortliche des Unternehmens, auf eine DNN-Anfrage. Bis dahin braucht der Gutachter noch, um alle Schäden aufzunehmen. „Die Maschine hat zum Glück keine größeren Schäden abbekommen“, teilte das Unternehmen am gestrigen Freitag bei Facebook mit. Die Dampfmaschine müsse gereinigt und Teile der Elektroinstallation ausgewechselt werden.

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Feuer auf der Diesbar

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Die Spezialfirma, die bereits die Reinigungsarbeiten nach dem Feuer auf dem Dampfer Leipzig im April übernommen hatte, startet ihre Arbeit am Montag, sagte Rausch. Sie muss alle Ablagerungen des Feuers, vor allem den Ruß, beseitigen. Das findet am Stamm-Liegeplatz des kleinsten Dresdner Dampfers statt, dem Anleger 18 direkt neben der Albertbrücke. Dorthin soll das Schiff am Wochenende geschleppt werden. Gestern lag es noch am Anlieger mit der Nummer 6, direkt vor der Brühlschen Terrasse.

Löschwasser in der Bilge

Die Metallplatten, mit denen der Kohlebunker verkleidet war, in dem am Donnerstag das Feuer ausgebrochen ist, haben die Mitarbeiter der „Dampfschiffahrt“ demontiert und in die Werft nach Laubegast gebracht. Dort sollen sie mit einem Sandstrahler gereinigt und dann aufgearbeitet werden. Danach werden sie wieder im „Kohlenkeller“ auf der Steuerbordseite des Dampfers montiert.

Inzwischen hat ein Spezialfahrzeug den „Bauch“ des Schiffs leergepumpt. In der sogenannten Bilge, dem tiefsten Punkt des Schiffs, schwappten nach dem Löscheinsatz rund 5000 Liter Wasser, vermischt mit Löschschaum. Dort sammelt sich normalerweise nur Kondenswasser. 3000 Liter hatte das Fahrzeug bereits am Donnerstag abgepumpt, dann setzten sich die Filter des Pumpschlauchs zu.

Am Fahrplan muss die Sächsische Dampfschiffahrt trotz des Unglücks keine Abstriche machen. Alle darin verzeichneten Fahrten finden statt, sagte Rausch. Der Branddampfer wird dabei vom ältesten Schiff der Flotte, dem Dampfer Wehlen ersetzt. Um das kleine Schiff reparieren und gleichzeitig den vollen Fahrplan anbieten zu können, mussten allerdings einige Mitarbeiter ihre freie Zeit opfern.

Von Christoph Springer

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Schiffsbrand
Um 6.36 waren die ersten Kameraden der Dresdner Feuerwehr vor Ort.

In einem Kohlebunker des Dampfers Diesbar hat es am Morgen gebrannt. Ursache des Feuers war wahrscheinlich Selbstentzündung.

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