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Dachschaden der Eishalle Dresden kostet plötzlich 2,25 Millionen Euro

Dachschaden der Eishalle Dresden kostet plötzlich 2,25 Millionen Euro

Alarmstimmung im Dresdner Rathaus: Der Dachschaden der Eissport- und Ballspielhalle auf der Sportspange im Ostragehege kostet insgesamt statt bisher ermittelter 900.000 nun 2,1 Millionen Euro plus die 150.000 Euro für die Notreparatur.

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Das Wetter und Konstruktionsfehler sollen der Grund für die Dachrisse in der Energieverbund-Arena sein.

Quelle: Stephan Lohse

Mehr noch: Die Stadt muss sofort handeln, sonst nimmt der Schaden massiv zu und gefährdet sogar die Tragfähigkeit des kompletten Daches.

Daher findet vor der Stadtratssitzung am Donnerstag eine Sondersitzung dreier Ausschüsse (Sport, Finanzen, Wirtschaft) statt, um alle notwendigen Schritte sofort in die Wege leiten zu können.

Mitte Februar wurden die undichten Stellen im Arena-Dach festgestellt. Diverse Gutachten kommen nun zu einem vernichtenden Ergebnis: Die Schäden bestehen vor allem in umfangreichen Rissen in großen Bereichen der Dachdichtung über der Eisarena. Laut Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) wurde die gesamte Dachsubstanz – Dämmung, Schallschutzblech, Verbindungsmittel – in Mitleidenschaft gezogen. Das müsse alles ausgetauscht werden. Lehmann spricht von einem „Feuchteklima“ im Dach, das die Verbindungsmittel so sehr beeinflusse, dass erhebliche Gefahren für die Dachkonstruktion entstanden seien. Und: die Gefahren steigen enorm mit jedem Tag, an dem nicht grundlegend saniert werde.

Bisher geht die Stadt von einer Sanierungszeit von mindestens 13 Wochen aus, verteilt auf die Monate Juni bis August. Das bisherige Baufenster liegt demnach zwischen 4. Juni und 2. September 2012. „Die Dauer wird sowohl abhängig sein von den Wetterverhältnissen als auch vom dann tatsächlich bei geöffnetem Dach vorgefundenen Schadensumfang“, sagt Lehmann.

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Freizeit-Läufer müssen während der Sperrung der Arena größtenteils draußen ihre Runden drehen.

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Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

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Oliver May, Leiter Kundenbetreuung der Firma "Claus Dittrich", am Stromversorgungskabel der Mannschaft auf dem Arenadach.

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Die Nutzer sind laut Stadt seit Eintritt des Schadens permanent über den aktuellen Sachstand informiert worden. Die ursprünglich ab 17. August vorgesehene Eisnutzung ist derzeit um drei Wochen nach hinten verschoben.

Die Stadtverwaltung hat insgesamt sechs Sachverständige auf Honorarbasis mit der Beurteilung des Dachschadens beschäftigt, darunter ein Sachverständiger für das Dachdeckerhandwerk, ein Experte der Materialprüfung sowie ein Sachverständiger für Korrosionsschutz.

rare

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