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Dachschaden bei Eishalle in Dresden: Ursache weiterhin unbekannt – Spekulationen im Internet

Dachschaden bei Eishalle in Dresden: Ursache weiterhin unbekannt – Spekulationen im Internet

Dresden. Kein Wassertropfen trifft zur Zeit den Hallenboden der EnergieVerbund Arena. Dicht ist das Dach allerdings noch nicht. Starker Regen würde wieder für Pfützen in der Arena sorgen.

Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, arbeiten die Dachdecker bei guten Bedingungen rund um die Uhr, um die Risse mit einer PVC-Schicht zu überdecken. Wie schon am Dienstag machte ihnen am Donnerstag jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Am Nachmittag mussten die Arbeiten witterungsbedingt wieder unterbrochen werden. Tauwasser und Regen dringen seit vergangenen Mittwoch durch das Dach der Eishalle an der Magdeburger Straße.

Die Höhe des Schadens ist bislang unbekannt. Rund 150.000 Euro kostet das Planenprovisorium, von dem gut ein Viertel bereits verlegt ist. Nur Wind und kurze Regenschauer führten zu Beeinträchtigungen der Arbeiten. Die Stadt versicherte unterdessen, dass die Statik der Halle nicht gefährdet sei. Ziel der aktuellen Arbeiten ist der 2. März. an dem Abend spielen die Dresdner Eislöwen gegen Weißwasser. Fällt das ausverkaufte Derby ins Wasser, wird es eng für den Club.

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Freizeit-Läufer müssen während der Sperrung der Arena größtenteils draußen ihre Runden drehen.

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Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

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Die Ursache für die Risse ist weiterhin unbekannt. Die Prüf- und Analyseverfahren dauerten an, so die Stadt. Im Fanforum der Dresdner Eislöwen wird unterdessen spekuliert: Ein dort zitiertes Gutachten sieht die Ursache in der mangelhaften Beheizung der Halle. Temperaturen unter dem Gefrierpunkte unterhalb der Decke seien für die Risse verantwortlich, heißt es dort. Der Name des Autors oder eine genaue Quelle werden jedoch nicht genannt. Auch die Stadt zweifelt an dem Gutachten. Weder der Verwaltung noch den beauftragten Gutachten und Sachverständigen sei das angebliche Gutachten bekannt.

Ein Sanierungskonzept für das mit Rissen übersäte Dach könne erst vorgelegt werden, wenn die Schadensursache zweifelsfrei feststehe. Solange hofft man auf regenfreie Tage für die Dachdecker. Ansonsten könnten die nächsten Tropfen auf den Hallenboden platschen.

dbr

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