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Dachschaden an der Dresdner Eishalle- Energieverbund-Arena für mindestens eine Woche gesperrt

Dachschaden an der Dresdner Eishalle- Energieverbund-Arena für mindestens eine Woche gesperrt

Dresden. Die Stadt Dresden hat die Energieverbund-Arena im Ostragehege voll gesperrt. Grund ist ein Dachschaden. Aus noch ungeklärter Ursache haben sich in der obersten Schicht der Abdeckung Risse gebildet, durch die jetzt das Tauwasser tropft.

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In der Energieverbund-Arena steht das Wasser - das Dach ist undicht.

Quelle: Stephan Lohse

Überall in der Halle plätschert es seit dem Mittwochmorgen herein, auf den Sitzen, dem Eis und den Böden bilden sich große Pfützen, überall stehen Eimer, die das Gröbste auffangen sollen. Bis zum 24. Februar bleibt die Halle mindestens geschlossen.

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Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

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Grund für die Havarie könnten die anhaltenden zweistelligen Minusgrade der letzten Wochen gewesen sein, vermutet Sven Mania, Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebes. Ein Gutachter müsse jetzt die Ursache klären. Betroffen sei bisher nur die große Eishalle. Die Ballsporthalle und die Trainings-Eishalle sind noch trocken. Die Risse hätten sich quer über das ganze Dach gebildet, es gebe kein Muster.

Wann der 30 Millionen Euro teure Bau wieder öffnet, ist noch völlig unklar. Bis zum 24. Februar bleibt die große Halle in jedem Fall geschlossen, alles weitere müssten die kommenden Untersuchungen zeigen. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass das ganze Gebäude gesperrt werden müsste. Denn unter dem jetzt löchrigen Dach liegen rund 18 Zentimeter Dämmschicht. Sollte es die nächsten Tage regnen, könnte sich diese Schicht mit Wasser voll saugen und somit gefährlich schwer werden. Ob dieses Szenario droht, wird jetzt von Statikern geprüft. Bei sonnigem Wetter sei es dagegen möglich, dass die Halle bald wieder genutzt werden kann.

Hauptleidtragender sind zunächst die Dresdner Eislöwen, bei denen es auch in die Geschäftsstelle und den VIP-Bereich tropft. Der Eishockey-Zweitligist muss in jedem Fall sein Heimspiel am Freitag gegen Kaufbeuren absagen. Und am 24. Februar steht theoretisch die nächste Heimpartie gegen Landshut auf dem Plan.

Da in nur fünf Wochen die Vorrunde endet, bleibt nicht viel Zeit für Nachholspiele. Diese müssten dann voraussichtlich an Wochentagen stattfinden. Das bedeutet wahrscheinlich weniger Zuschauer und damit Einnahmeverluste für den klammen Club, rechnet Eislöwen-Sprecher Andreas Rautert vor. Im schlimmsten Fall müsste das Team für den Rest der Saison umziehen. Chemnitz, Crimmitschau oder eventuell mit einer Ausnahmegenehmigung Leipzig könnten dafür in Frage kommen.

Doch auch andere Teams sind betroffen. Vom Short-Track bis zum Eiskunstlauf trainieren normalerweise rund zehn Vereine in der Halle. Jetzt werden die Trainingszeiten von Arena und der kleinen Halle zusammengelegt. Aufgrund der Schulferien des Sportgymnasiums sei die Lage glücklicherweise ein wenig entspannt. Trotzdem werden in den kommenden Tagen einige Teams auf ihre Eiszeiten verzichten müssen. Das öffentliche Eislaufen wird voraussichtlich komplett gestrichen. Vorrang hätten zunächst die Profi-Teams, also die Shorttrack-Nationalmannschaft, die sich in Dresden auf die Weltmeisterschaften vorbereitet, sowie die Eislöwen.

Stephan Lohse

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