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Dachreparatur an der Dresdner Eishalle – Handwerker sorgen sich um das Wetter

Dachreparatur an der Dresdner Eishalle – Handwerker sorgen sich um das Wetter

Auf dem Dach der Dresdner Eishalle herrscht geschäftiges Treiben. Etwa acht Handwerker sind aktuell dabei, an der Dachbrüstung, der sogenannten Attika, Dämmung und Folie zu erneuern.

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Aktuell wird auf der Energieverbund-Arena die Attika erneuert. Ab dem 9. Juli geht es an das eigentliche Dach.

Quelle: Stephan Lohse

Ab dem 9. Juli wird dann das eigentliche Dach saniert. Dabei haben die Dachdecker aber weniger mit ihrer Arbeit als vielmehr mit dem Wetter zu kämpfen.

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Arbeiten am Dach der Dresdner Eishalle.

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„Unser größter Feind ist das Wasser“, sagt Tom Scheffler, Technischer Betriebsleiter der Dachdeckerfirma Dittrich. „Jeder Regen tut richtig weh.“ Aktuell müssten die Arbeiter regelmäßig pausieren, weil der nächste Schauer über der Baustelle niedergeht. Dann müssen die aktuell offenen Bereiche notdürftig abgedeckt und im schlimmsten Fall hinterher wieder getrocknet werden.

Denn Wasser darf nicht an die Dämmung. Unter der jetzt aufliegenden Folie ist das vorhandene Dämmmaterial komplett durchweicht. Eine Folge der Havarie im Frühjahr, bei der durch das undicht gewordene Dach Unmengen von Wasser in die Eishockey-Arena tropften. Lediglich unter der Attika, die jetzt erneuert wird, sei der Dämmstoff halbwegs in Ordnung gewesen, berichtet Scheffler. Aber hier sei die Folie auch nicht gerissen.

In Abschnitten von 300 bis 500 Quadratmetern soll das Dach ab dem 9. Juli erneuert werden. Dann werden mit mehr als 20 Mann auf der Baustelle die notdürftig aufgebrachte Folie, die alte undichte Abdeckung und die durchweichte Dämmung abgetragen. Anschließend untersuchen Experten die Konstruktion auf Rost und Standfestigkeit, bevor ein neues Dämmmaterial eingebaut wird, das laut Scheffler hochwertiger und auch fester ist. Anschließend wird die neue Dachfolie aufgetragen und verschweißt. Die neue Folie besteht aus einem anderen Kunststoff, ist einen halben Millimeter dicker als das alte Dach und soll Temperaturen von bis zu 40 Grad unter Null aushalten.

Bisher gebe es trotz des mäßigen Wetters noch keinen Bauverzug, freut sich der Dresdner Sportstätten- und Bäderchef Sven Mania. Denn die Zeit eilt. Am 3. September soll das fertige Dach übergeben werden, damit die Halle pünktlich zur neuen Eis-Saison wieder an die Dresdner Sportler und Sportvereine übergeben werden kann.

Stephan Lohse

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