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DVB-Hochhaus-Investor Simmel: „Keine Bedrohung für Einzelhändler“

DVB-Hochhaus-Investor Simmel: „Keine Bedrohung für Einzelhändler“

Herr Simmel, die Sanierung des DVB-Hochhauses zählt zu den unendlichen Geschichten in Dresden. Peter Simmel: Ich würde nicht soweit gehen, von einer unendlichen Geschichte zu sprechen – zumindest nicht, was den Zeitraum anbelangt, seit dem wir uns um das Projekt bemühen.

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Quelle: Tanja Tröger

Herr Simmel, die Sanierung des DVB-Hochhauses zählt zu den unendlichen Geschichten in Dresden. Gab es zwischenzeitig Momente, in denen Sie das Vorhaben kurz vor dem Scheitern sahen?

Peter Simmel: Ich würde nicht soweit gehen, von einer unendlichen Geschichte zu sprechen – zumindest nicht, was den Zeitraum anbelangt, seit dem wir uns um das Projekt bemühen. Das Wort „intensiv“ passt aus meiner Sicht hierfür besser als das Wort „unendlich“. Und mit intensiv meine ich die zahlreichen Gespräche und Vorstellungs- und Abstimmungsrunden mit den verschiedenen Ämtern der Stadt Dresden, den Architekten, Bauplanern, den Stadträten und vielen weiteren mehr, um das Projekt voranzutreiben und zu dem Punkt zu kommen, wo wir uns heute glücklicherweise befinden.

Dennoch wollten Sie deutlich früher mit den Bauarbeiten starten, richtig?

Ich gebe zu, dass wir, als wir uns im Sommer 2012 für das Projekt entschieden haben, mit unserer Zeitplanung – im Frühjahr 2013 mit der Sanierung zu beginnen – etwas zu ehrgeizig waren. Es sollte dann doch fast ein Jahr länger dauern, bis die ersten Bagger im Februar 2014 auf dem Gelände rollten. Ohne unseren Ehrgeiz, gepaart mit einer gehörigen Portion Kompromissbereitschaft, und dem permanenten Willen, dieses Projekt zu meistern, hätte es sich womöglich doch zu einer unendlichen Geschichte ausdehnen können. Aber aufzugeben und letztendlich das Vorhaben scheitern zu lassen, war für uns zu keiner Zeit eine Option. Uns war und ist die Sache ernst.

Sehr viel umstrittener als ihr neues Einkaufszentrum ist der geplante Globus-Markt auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs. Dabei wird unter anderem mit einem drohenden Händlersterben in der Neustadt argumentiert. Müssten sich diese kleinen Einzelhändler nicht eher von Ihrem Projekt bedroht fühlen, schließlich liegt es ja genau an der Schnittstelle zwischen Innerer und Äußerer Neustadt?

Ich sehe uns an dieser Stelle und in dieser Form nicht als Gefahr bzw. gar als Bedrohung für die kleinen Einzelhändler in der Neustadt. Vielmehr sehe ich das Einkaufszentrum als Ergänzung zu der bunten Vielfalt und auch als verbindendes Element, quasi als Scharnier, zwischen der Inneren und der Äußeren Neustadt. Wir möchten mit unserem Angebot die imaginäre Grenze aufweichen und somit im speziellen auch ein Treffpunkt mit Verweilcharakter für die Menschen beider Stadtteile sein. Die Gesamtverkaufsfläche in unserem Einkaufszentrum ist auf 5800 Quadratmeter begrenzt – das war eine Forderung der Stadt Dresden, an die wir uns selbstverständlich halten, um eben einer möglichen Bedrohung der ansässigen Einzelhändler zu begegnen. Nicht zuletzt habe ich das Gefühl, dass es auch der Wunsch der Dresdner, vor allem aber der Neustädter – egal ob Innerer oder Äußerer Neustadt – ist, dass an diesem zentralen Punkt endlich etwas passiert, dass das Hochhaus nach fast 20 Jahren Leerstand saniert und die dahinter liegende Brachfläche revitalisiert wird.

chs

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