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DRK dringt auf Abbau der Flüchtlingszelte - Helfer mental belastet

Bremer Straße DRK dringt auf Abbau der Flüchtlingszelte - Helfer mental belastet

Sachsens DRK-Chef Rüdiger Unger hat einen raschen Abbau der Zelte für Flüchtlinge angemahnt. Der Rückbau der zwei noch vorhandenen nicht winterfesten Zeltstädte in Dresden und Chemnitz komme für das Rote Kreuz auf der Prioritätenliste weit oben.

Quelle: dpa

Dresden. Sachsens DRK-Chef Rüdiger Unger hat einen raschen Abbau der Zelte für Flüchtlinge angemahnt. Der Rückbau der zwei noch vorhandenen nicht winterfesten Zeltstädte in Dresden und Chemnitz komme für das Rote Kreuz auf der Prioritätenliste gleich nach dem Aufbau neuer Unterbringungskapazitäten, sagte er am Montag in Dresden. „Wir müssen in den nächsten Tagen aus diesen Zelten raus.“ Mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt sei man „an der Schmerzgrenze“ angekommen.

Hunderte Menschen leben in der Zeltstadt an der Bremer Straße. Das DRK zeigt ein paar Eindrücke von vor Ort.

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Viele der Helfer seien seit Wochen in einem „sehr, sehr heftigen Dauereinsatz“. Zur Bewältigung der „Riesenherausforderung“ habe das DRK 280 Neueinstellungen vorgenommen. Derzeit seien täglich 500 bezahlte Mitarbeiter zur Betreuung der Flüchtlinge oder zum Aufbau der Unterkünfte abgestellt. Hinzu kämen 120 Ehrenamtliche und rund 300 freiwillige Helfer.

„Was uns Sorgen macht, sind die Verbalattacken und manchmal bedrohliches Auftreten im Umfeld von Erstaufnahmeeinrichtungen“, sagte Unger. Wenn es um einen Bombenfund gehe, sei man als Helfer stets „der Gute“. „Alle klopfen einem auf die Schulter, alle haben einen gern und finden es supertoll, was wir da machen. Wenn wir heute ankommen mit unseren Lkw - THW und wir - und anfangen, Feldbetten abzuladen, ist man zunächst erstmal nicht für alle der Gute. Und das knabbert an der Mentalität der Helfer.“

dpa

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