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DNN-Rückblick: Dresden im Jahr 2015 – Teil IV

Oktober, November, Dezember DNN-Rückblick: Dresden im Jahr 2015 – Teil IV

Ein Galgen während eines Pegida-Aufzugs sorgt für Aufregung. Dresden hat so viele Einwohner wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. An der Bautzner Straße wird eine Fliegerbombe gefunden. Der Prozess gegen Infinus beginnt. Ereignisse, die Dresden bewegten. Unser Jahresrückblick, Teil IV.

Eine Schule in Dresden-Prohlis, in die Flüchtlinge einziehen. Die große Pyramide auf dem Striezelmarkt. Ein Galgen bei Pegida. Ein Schubschiff fuhr sich unter der Marienbrücke fest. Die Christvesper vor der Frauenkirche.

Quelle: Halkasch/Flechtner/dpa(3)

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende entgegen. Zeit, einen Blick zurück zu werfen auf Ereignisse, die in Dresden und bisweilen in ganz Deutschland für Aufsehen sorgten. Im vierten und letzten Teil der Serie blicken wir auf den Oktober, November und Dezember 2015.

1. Oktober: In der „Zeitenströmung“ an der Königsbrücker Straße in Dresden startet eine neue Ausstellung. Bis Ende Februar können die Besucher dort auf 2000 Quadratmetern einen Blick in das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun werfen.

In der „Zeitenströmung“ an der Königsbrücker Straße in Dresden startet am Donnerstag eine neue Ausstellung. Bis Ende Februar können die Besucher dort auf 2000 Quadratmetern einen Blick in das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun werfen.

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5. Oktober: Um eine geplante Flüchtlingsunterkunft in einer Schule in Dresden-Prohlis erhitzen sich die Gemüter. Teils alkoholisierte Gegner protestieren mehrere Nächte, es gibt Tumulte im Ortsbeirat und bei einer Veranstaltung des Netzwerks „Prohlis ist bunt“. Am 7. Oktober wird ein Brandanschlag auf das Objekt verübt. Mittlerweile wohnen Geflüchtete dort, die Schüler lernen am Terrassenufer.

Ein Kameramann filmt am 07.10.2015 eine leerstehende Schule in Dresden (Sachsen). Unbekannte verübten in der Nacht einen Brandanschlag auf das Gebäude, das als Flüchtlingsunterkunft geplant war. Foto: Bernd Settnik/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

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7. Oktober: Die 20-jährige Lydia Heidig ist das 21. Dresdner Stollenmädchen. Sie wurde für die aktuelle Saison zur Botschafterin des Dresdner Christstollens gekürt.

12. Oktober: Ein Galgen für Angela Merkel und Sigmar Gabriel während eines Pegida-Aufzugs sorgt für Aufregung. Ein Händler aus Schwarzenberg bekennt sich schließlich und gibt Satire als Motiv an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und erhält Morddrohungen.

19. Oktober: Die Pegida-Bewegung versammelt an ihrem Jahrestag zwischen 15.000 und 20.000 Anhänger in Dresden. Ähnlich viele Menschen protestieren gegen das fremdenfeindliche Bündnis. Der Autor Akif Pirincci leistet sich auf der Pegida-Bühne eine heftig kritisierte KZ-Rede.

In der Dresdner Innenstadt wird am Montagabend Ausnahmezustand herrschen. Zum Einjährigen der fremdenfeindlichen Pegida-Demonstrationen werden Zehntausende in der Stadt erwartet. Fotos: DNN/dpa

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21. Oktober: Eine Dresdnerin meldet bei der Polizei, sie sei von zwei Männern mit südländischem Aussehen vergewaltigt worden. Im November wird klar: Die Tat war erfunden.

31. Oktober: Dresden hat es geschafft: Zum 31. Oktober waren nach DNN-Informationen in Dresden genau 547.351 Einwohner gemeldet. Damit haben seit dem dramatischen Einschnitt Ende des Zweiten Weltkrieges nie mehr Menschen in Dresden gelebt als heute.

5. November: In Moritzburg eröffnet die neue Aschenbrödel-Schau.

Einblicke in die neue Aschenbrödel-Schau auf Schloss Moritzburg

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11. November: Der Dresdner Carneval Club e.V. eröffnet gemeinsam mit Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne, passend gewandet als kleine Hufeisennase) feierlich die 36. Faschings-Saison.

Um 11.11 Uhr haben die Narren des Dresdner Carnerval Club e.V. am Mittwoch das Dresdner Rathaus besetzt.

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12. November: Arbeiter baggern auf dem Gelände der einstigen Stasi-Zentrale an der Bautzner Straße eine Fliegerbombe zutage. Gut 900 Anwohner musste evakuiert werden. Die Entschärfung verlief ohne Zwischenfälle.

Bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen Stasi-Grundstück an der Bautzner Straße in Dresden ist am Donnerstagmittag eine Fliegerbombe gefunden worden. Der mutmaßliche Blindgänger wurde im Innenhof eines Grundstückes zwischen Fischhausstraße und Angelikastraße freigelegt.

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13. November: Die Kommunikationstrainerin Nadja Sidikjar aus Dresden hat mit 1.538.450 Euro die höchste Gewinnsumme der Geschichte beim RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" gewonnen. Im Jackpot-Special mit Günther Jauch erspielte sich Sidikjar sogar ganz ohne Millionenfrage die hohe Summe.

16. November: Trotz mancher Zweifler gilt der Fall Infinus als einer der größten Anlegerskandale Deutschlands. Zehntausende Anleger sollen mit einem Schneeballsystem um viele Millionen Euro geprellt worden sein. Der Prozess beginnt am Landgericht Dresden.

16. November: Eine 54-jährige Frau wird in Dresden erstochen. Tatverdächtig ist ihr 46 Jahre alter Stiefsohn. Der psychisch kranke Mann wird fünf Tage später  in Dresden gefasst.

24. November: Eine Gruppe von selbsternannten „Asylkritikern“ zieht am Abend vor das Wohnhaus von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und skandiert dort Parolen. Politiker verurteilen die Aktion als Grenzüberschreitung.

25. November: Die Weihnachtsmarkt-Saison in Dresden beginnt mit der Eröffnung des Marktes im Stallhof. Tags darauf startet der 581. Striezelmarkt, wiederum einen Tag später öffnen dann auch die Buden auf der Münzgasse, der Prager Straße und auf dem Postplatz. Die Bilanz fällt trotz Besucherrückgangs positiv aus.

28. November: Regisseur Volker Lösch inszeniert am Dresdner Staatsschauspiel "Graf Öderland" mit Texten von Pegida-Kundgebungen.

1. Dezember: Der 2014 fristlos gekündigte designierte Intendant der Semperoper, Serge Dorny, gewinnt eine Klage gegen den Freistaat Sachsen. Die Kündigung sei zu Unrecht und völlig übereilt erfolgt, entscheidet die 1. Zivilkammer des Dresdner Landgerichts. Der Freistaat ist in Berufung gegangen.

4. Dezember: Der Akrobat Dmytro Serozhenko verletzt sich bei der Sarrasani Show "Elements I: air et terre" schwer am Rücken. Der Unfall geschah kurz vor Ende des Abends während des Auftrittes der vierköpfigen Künstlergruppe „Art Stream“ aus der Ukraine.

10. Dezember: Wo sollen all die Asylbewerber in Dresden untergebracht werden?  Das von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Konzept wird vom Stadtrat zerpflückt. Von 4200 vorgeschlagenen Unterbringungsplätzen werden rund 1700 nicht beschlossen. Ein Teil der Entscheidung wird vertagt.

16. Dezember: Aufgrund eines drohenden Haushaltsminus hat Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) für das kommende Jahr eine teilweise Haushaltssperre verhängt. Das bedeutet, dass alle ausgaben, zu denen die Stadt nicht verpflichtet ist, erst einmal gestrichen sind.

17. Dezember: Exakt eine Minute nach Mitternacht ist es endlich so weit: Der neue Star Wars-Film kommt in die Kinos. In Dresden besuchen hunderte, teils passend kostümierte Filmfans die Mitternachtspremiere.

21. Dezember: Mehr als 15.000 Besucher tummeln zum Adventskonzert des Dresdner Kreuzchores im Stadion Dresden. Mit dem weihnachtlichen Liederabend startet der traditionsreiche Knabenchor in sein 800. Jubiläumsjahr.

Das Stadion in seiner weihnachtlichen Pracht

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21. Dezember: Nach einigem hin und her versammelt sich Pegida zum Weihnachtsliedersingen am Königsufer. Herz statt Hetze feiert auf dem Theaterplatz, eine weitere Gruppe von Pegida-Gegnern sammelt sich am Schlesischen Platz. Der Abend bleibt einigermaßen ruhig. Es ist die letzte Pegida-Veranstaltung 2015.

21.12. Pegida am Königsufer

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23. Dezember: Vielen Tausend Besucher haben am Mittwochabend die alljährliche weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche gefeiert. Eine "Botschaft des Willkommens" sollte von dem Abend ausgehen.

Zur Weihnachtlichen Christvesper war der Dresdner Neumarkt einmal mehr übervoll. Hier sehen sie einige Eindrücke der Veranstaltung vor der Frauenkirche.

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24. Dezember: So warm war es noch nie an einem zweiten Weihnachtsfeiertag in Sachsen. Am Samstag fielen fast überall im Freistaat die Temperaturrekorde. 14,9 Grad wurden in Leipzig gemessen, in Dresden kletterte das Quecksilber sogar auf frühlingshafte 16,1 Grad.

27. Dezember: Ein tschechischer Frachter läuft unter der Dresdner Marienbrücke auf Grund. Tags darauf kann das Schiff mit einer aus Tschechien angeforderten Welle und mit Hilfe anderer Schubschiffe befreit werden und seine Reise fortsetzen.

Seit Sonntagvormittag hängt unter der Dresdner Marienbrücke ein tschechischer Schlepper fest. Der lange, flache Kahn war elbaufwärts unterwegs und klemmt nun nah an einem Brückenpfeiler.

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