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DNN-Barometer ergibt: Dresdner sind mit Libeskind-Keil zufrieden

DNN-Barometer ergibt: Dresdner sind mit Libeskind-Keil zufrieden

Das neue Militärhistorische Museum in Dresden gehört neben dem Berliner Luftwaffenmuseum zu dem größten Museum der deutschen Streitkräfte. Nach einer umfassenden Neugestaltung und Neukonzeption wird es am Sonnabend eröffnet.

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Seine Ausstellung gilt als revolutionär. Erstmals ist es laut Experten gelungen, eine Anti-Kriegs-Ausstellung zu konzipieren. Für das DNN-Barometer befragte das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden über 500 repräsentativ ausgewählte Dresdner, was sie darüber denken.

Daniel Libeskind hat seinen Keil kompromisslos mitten durch das historische Gebäude gerammt. Als der Entwurf des Stararchitekten bekannt wurde, empfanden viele Dresdner diese provokative Gestaltung als Zumutung. Warum könne das alte Gebäude nicht einfach so bleiben, lautete damals der Tenor.

Diese Stimmen gehören der Vergangenheit an. Denn wie eine repräsentative Umfrage des Instituts für Kommunikationswissenschaften der TU Dresden für die DNN herausgefunden hat, beurteilen über die Hälfte der Dresdner die Gestaltung des neuen Militärhistorischen Museums kurz vor seiner Eröffnung als gelungen. Insgesamt 58 Prozent der Befragten stimmten für die Formensprache des Architekten. Nur noch 23 Prozent der Interviewten bezeichneten die Gestaltung als nicht gelungen. Unentschieden zeigten sich 19 Prozent der befragten Dresdner.

Überhaupt scheint das bedeutende Ereignis - die Eröffnung des 62,5 Millionen teuren Museums - nicht nur in die ganze Republik auszustrahlen, sondern auch in fast jeden Winkel von Dresden. Insgesamt 70 Prozent der Befragten wissen, dass das restaurierte Armeemuseum in der Albertstadt am Sonnabend eröffnet wird. Lediglich 30 Prozent der Dresdner hatten noch nichts davon gehört. Die Hälfte aller Interviewten plant sogar einen Besuch. Allerdings erklärten auch 47 Prozent der Dresdner, dass sie sich momentan nicht vorstellen können, in das Museum zu gehen. In den Medien hatte die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) bislang noch nichts vom neuen Militärhistorischen Museum erfahren. Insgesamt 13 Prozent der Dresdner haben sich das neue Gebäude schon einmal angesehen.

Wem der jetzt schon deutschlandweit bekannte Stahl-Glas-Keil in der Albertstadt zu verdanken ist, wussten jedoch die wenigsten Dresdner. Insgesamt 77 Prozent der Befragten kannten den Architekten nicht oder nannten einen falschen Namen. Nur schwache 23 Prozent der Dresdner wussten um den bekannten Architekten Daniel Libeskind als gestalterischer Urheber des Militärhistorischen Museums. Libeskind hat auch das jüdische Museum in Berlin gestaltet. Momentan arbeitet er an dem 541 Meter hohen neuen One World Trade Center in New York, das nach der Fertigstellung zu den höchsten Gebäuden der Welt gehören soll.

Katrin Tominski

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