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DNN-Barometer: Dieses Jahr liegt mehr auf dem Gabentisch

DNN-Barometer: Dieses Jahr liegt mehr auf dem Gabentisch

Seit Martin Luther gibt es nicht am Nikolaustag, sondern am Weihnachtstag Geschenke. Und die lassen sich die Dresdner mehr kosten als vergangenes Jahr - obwohl die Zahl der Beschenkten leicht zurückgeht.

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Quelle: Grafik: Eylert

Pro Kopf wird also tiefer in die Tasche gegriffen als 2012. Mehr als die Hälfte der Dresdner bestellt auch im Internet. Knapp ein Drittel von ihnen ordert dort sogar die meisten Geschenke.

Im Schnitt will jeder in diesem Jahr 285 Euro für kleine und große Überraschungen ausgeben. 2012 waren es noch 245 Euro - also 40 Euro weniger. Das ist ein Ergebnis einer Befragung im Rahmen des DNN-Barometers. Das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden hat dafür 510 repräsentativ ausgewählte Dresdner interviewt.

Maximal investieren Befragte in diesem Jahr 2000 Euro, im vergangenen Jahr ergab die Umfrage 1500 Euro. Pro Kopf wollen die Dresdner 2013 für 48 Euro Geschenke machen. 2012 gaben sie 35 Euro aus.

Im Schnitt beschenkt jeder Dresdner sechs Menschen

Natürlich kommt es bei der Summe, die man für Geschenke zahlt, auch immer darauf an, wie vielen Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten man zu Weihnachten eine kleine oder große Freude machen möchte. Manche werden nächste Woche bis zu 25 Menschen mit einem Geschenk bedenken. Vergleicht man das mit dem DNN-Barometer im vergangenen Jahr, ist ein rapider Rückgang zu verzeichnen. Denn da lag das Maximum bei 40 Personen. Im Schnitt beschenkt jeder Dresdner sechs Menschen. 2012 waren es sieben.

Wenig überraschend ist, dass Geschenke zunehmend online geordert werden. 55 Prozent der Dresdner kaufen ihre Geschenke mittlerweile nicht nur in Geschäften in ihrer Region, sondern auch im Internet. 48 Prozent bestellen mehr, 46 Prozent genauso viele Überraschungen am heimischen Computer wie in den vergangenen zwei Jahren. 27 Prozent kaufen sogar die meisten ihrer Geschenke bei Online-Anbietern.

Die sprechen vor allem die 25- bis 44-Jährigen an. Denn in dieser Altersgruppe suchen 83 Prozent eher im Internet. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 55 Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 56 Prozent. Von der Generation 60+ sind immerhin 18 Prozent in Sachen Geschenke virtuell unterwegs.

Dresdner mit Abi oder Studium kaufen häufiger im Internet

Und: Je höher der Bildungsgrad der Menschen, desto eher nutzen sie für Weihnachtseinkäufe den Computer. In Zahlen: 80 Prozent der Dresdner mit höchstens einem Hauptschulabschluss kaufen Geschenke generell vor Ort in Geschäften. 57 Prozent der Dresdner mit Realschulabschluss und 67 Prozent der Dresdner mit Abi bzw. höherem Abschluss bestellen dagegen auch im Netz. Wie das zustande kommt, hat das DNN-Barometer natürlich nicht untersucht. Sicher spielen da mehrere Faktoren eine Rolle. Ob z.B. aus finanziellen Gründen überhaupt ein Computer angeschafft werden kann, wie intensiv der Computer im täglichen Leben genutzt wird und wie viel Zeit man sich nehmen will bzw. kann, um durch zig Geschäfte zu bummeln, bis man das Passende gefunden hat. Fakt ist, dass von denen, die nach eigener Aussage heute das Internet mehr nutzen als in den vergangenen zwei Jahren, die Mehrzahl (56 Prozent) Dresdner mit Hauptschulabschluss sind.

Immerhin sechs Prozent der Dresdner sind vom Internet eher wieder abgekommen und bestellen dort weniger als in den vergangenen beiden Jahren. Für 45 Prozent der Befragten ist der Internetkauf von Geschenken nach wie vor kein Thema. Sie stöbern grundsätzlich lieber in Geschäften bzw. auf Märkten, nutzen alle Sinne zur Begutachtung - eventuell auch eine Beratung - und verlassen sich lieber nicht auf Fotos, Beschreibungen und zugesagte Liefertermine.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.12.2013

Steinbach, Catrin

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