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Crowdfunding in Dresden bietet gemeinschaftliche Finanzierunglösungen

Crowdfunding in Dresden bietet gemeinschaftliche Finanzierunglösungen

Mit Crowdfunding finanzieren Dresdner immer mehr Projekte, die sie alleine nicht stemmen können. Der Grundgedanke ist simpel: Einzelne Unterstützer bezahlen eine kleine Summe, für die sie einen entsprechenden Gegenwert erhalten.

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Crowdfunding ist für viele Kreative ein wichtiger Baustein bei der Finanzierung ihrer Arbeit. Die Zahl der so verwirklichten Projekte steigt stetig. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Die Plattform Startnext, gegründet in Dresden, bietet die notwendige Unterstützung im Internet.

Inzwischen hilft auch die Stadt mit ihrer Plattform „Dresden-Durchstarter.de“ auf lokaler Ebene nach. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, lobt die Vorteile der Plattform: „Kreative können hier ihre innovativen Ideen präsentieren und um finanzielle Unterstützung bitten.“

Das bisher erfolgreichste Projekt ist ein Laser, der nun für jedermann zugänglich aufgebaut werden kann. Insbesondere für Designer und Hersteller von individuellen Produkten soll der Laser einen günstigen Zugang bieten, der sonst mit hohen Kosten verbunden wäre.

Die Musikerin Lena Sundermeyer hat die Produktion ihres Debütalbums erfolgreich finanziert. Insgesamt 35 Unterstützer trugen die benötigten 3000 Euro zusammen und erhalten je nach Betrag eine CD, ein Geburtstagständchen oder sogar ein Hauskonzert. Diese Gegenleistung war einem Unterstützer zum Beispiel 750 Euro wert. Auch einige Macher der Bunten Republik Neustadt (BRN) setzen auf Crowdfunding. Der Lustgarten, im Hinterhof des Stilbruchs, bietet seit 2004 eine Bühne für überwiegend osteuropäische Künstler. Mitorganisator Mirko Sennewald muss jedoch jährlich die Reisekosten für die Künstler auftreiben. Dieses Jahr setzen er und sein Team auf die Unterstützer der BRN. Als Gegenleistung bietet das Team unter anderem eine Führung durch das BRN-Museum oder Gutscheine für ein Brauseminar der Neustädter Hausbrauerei Schwingenheuer.

Auch der Verein Bürger.Courage setzt auf das gemeinschaftliche Finanzierungsmodell. Aktuell versucht der Verein Gelder für eine Kunstinstallation gegen Diskriminierung zu akquirieren. Das Projekt läuft noch bis zum 6. Juni. Ist das Geld bis dahin nicht eingesammelt, erhalten die Unterstützer ihre Beteiligung zurück. Die Verwaltung übernimmt jeweils die kuratierende Plattform.

Alle Projekte aus Dresden können Sie auf startnext.de nachlesen.

dbr

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