Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Regen

Navigation:
Google+
Christvesper in der Dresdner Frauenkirche: Landesbischof Bohl rückt Weihnachtsbotschaft in den Mittelpunkt

Christvesper in der Dresdner Frauenkirche: Landesbischof Bohl rückt Weihnachtsbotschaft in den Mittelpunkt

„Es ist wieder Heiligabend und wir dürfen uns freuen an den vertrauten Liedern und Melodien, auch an Geschenken“, sprach Landesbischof Jochen Bohl bei seiner Predigt in der Frauenkirche vielen Gottesdienstbesuchern aus dem Herzen.

Voriger Artikel
Christvesper an der Dresdner Frauenkirche: Tillich fordert Bürger zur Solidarität mit Flüchtlingen auf
Nächster Artikel
Christmette am Weihnachtsmorgen - Dresdner Kreuzkirche schon 6 Uhr bis auf letzten Platz gefüllt

Die Christvespern zu Heiligabend in der Frauenkirche waren wie in den Vorjahren auch bestens besucht.

Quelle: Uwe Hofmann

Wie in den Vorjahren waren die Bänke in den Dresdner Kirchen bei den zahlreichen Christvespern und Gottesdiensten zu Heiligabend bestens gefüllt. Der Kirchenbesuch zu Weihnachten ist für viele Dresdner eine Familientradition.

php0d5a79d278201312241757.jpg

Landesbischof Jochen Bohl predigte Heiligabend bei der Christvesper in der Dresdner Frauenkirche.

Zur Bildergalerie

Zwar sei der Advent keinesfalls die stille Zeit der Vorbereitung, die er sein sollte, fand Bohl auch Kritik am Trubel der Vorweihnachtszeit. Dennoch tue es gut, dass gerade zu Weihnachten viele mit ihren Familien beisammen seien und sich auf Traditionen besinnen würden. Beides gebe Halt in einer Zeit, in der alle Bindungen immer zerbrechlicher würden, wie Bohl sagte.

Der Landesbischof gestaltete seine Predigt zur zweiten Christvesper am Dienstag in der bis auf den letzten Platz besetzten Frauenkirche weniger politisch als am Vorabend auf dem Neumarkt, als er vor allem auf das Leid der syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge einging. Vielmehr ging es ihm einen Tag vor dem Weihnachtstag um die Botschaft der Weihnachtsgeschichte, dieser „kleinen Erzählung über eine Geburt in Armut“, wie Bohl sagte. Sie liege in der Verheißung des Gottesfriedens durch die Engel.

php7af367b7ac201312241159.jpg

Der Weihnachtsmann ist auf dem Flughafen in Dresden gelandet. Gut gelaunt grüßt er die Schaulustigen, die sich in Dresden-Klotzsche versammelt haben.

Zur Bildergalerie

Nur dieser Frieden könne Richtschnur sein in einer Welt, in der es auch durch das gesammelte Weltwissen nicht einfacher geworden sei, zu leben. „Es ist nicht leicht, mit sich selbst zurecht zu kommen. Schon gar nicht, mit anderen Menschen in Frieden zu leben“, fand Bohl sehr persönliche Worte für seine Botschaft: Trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse stehe der Mensch in einer Welt voller Geheimnisse und Rätsel. Deshalb gelte der Frieden Gottes mehr als alle Vernunft, wie Bohl betonte.

Das bedeute jedoch nicht, dass Christen die Antwort auf alle Fragen wüssten. „Christen sind nicht klüger“, sagte Bohl. Aber ihr Glaube könne ihnen helfen, die Dinge in den Blick zu nehmen, die das auch wirklich wert seien.

Uwe Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.