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Christopher Street Day wickelt das Dresdner Rathaus ein

Christopher Street Day wickelt das Dresdner Rathaus ein

Der Christopher Street Day (CSD) wickelt das Dresdner Rathaus ein. Am Freitagabend und damit unmittelbar vor dem Auftakt der CSD-Woche wollen die Verantwortlichen das Rathaus gemeinsam mit vielen Sympathiesanten in Regenbogenfahnen packen.

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Der CSD-Umzug am 6. Juni wird auch in diesem Jahr Höhepunkt der Festwoche

Quelle: Julia Vollmer

Sie planen eine Menschenkette um das Gebäude, bei der die Teilnehmer die Fahnen halten. Das hat Ronald Zenker vom Vorstand des Vereins, der in der Landeshauptstadt hinter dem Christopher Street Day steht, bei einem Ausblick auf die Veranstaltungswoche angekündigt. Die Organisatoren verstehen dies als Signal, denn Dresden ist nach ihrer Auskunft die einzige von 54 Städten in Deutschland, die zum CSD nicht selbst die Regenbogenfahne hisst.

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Christopher Street Day in Dresden

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Diesem Auftakt zum 22. Christopher Street Day folgt eine Programmwoche die ein Straßenfest vom 5. bis 7. Juni beschließt. Höhepunkt ist der CSD-Umzug am 6. Juni. Das Fest findet trotz des Streits um den Austragungsort im März wie geplant auf dem Altmarkt statt. Diese Auseinandersetzung sei wahrscheinlich ein- für allemal erledigt, vermutet CSD-Gesamtleiter Zenker. Schließlich habe Oberbürgermeisterin (OB) Helma Orosz (CDU) im vergangenen Jahr auf der Bühne festgestellt, der CSD Dresden gehöre genau auf diesen Platz. Der Streit ist beigelegt, um die dabei in Rede stehende Veranstaltung der Musikfestspiele wird nicht gestört, nehmen die CSD-Macher an, deren Bühne auf dem Altmarkt nun etwa vor dem Restaurant Barococo stehen soll.

Im politischen Programm der Aktionswoche nehmen die Veranstalter auch die OB-Wahlen am 7. Juni in den Blick. So genannte „Wahlprüfsteine“ sollen bei einer Podiumsdiskussion im Hörsaalzentrum der Technischen Universität zur Sprache kommen. Die Kandidaten wurden unter anderem gefragt, wie sie es mit der Regenbogenfahne am Rathaus halten und was wie für gleiche Rechte von Homosexuellen und Transsexuellen tun wollen. Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling hat den Fragebogen nicht bekommen. „Ihre Position ist gegen uns“, erklärten die CSD-Macher ihre Kandidatenauswahl für den Fragebogen.Nach OB Helma Orosz im vergangenen Jahr haben in diesem Jahr „Dresden für Alle“ und Wolle Förster die CSD-Schirmherrschaft übernommen. Im roten Anzug und mit Regenfarbenschirm in der Hand lächelte Wolle gestern in die Kameras. „Bin ich nun Schirmherr oder Schirmherrin“ fragte er sich und kündigte an, dieses Mal auch aktiv am CSD teilnehmen zu wollen.

Christoph Springer

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