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Chinesen geben grünes Licht für A330-Umrüstung in Dresden

Chinesen geben grünes Licht für A330-Umrüstung in Dresden

Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) in Dresden können ihre Vorbereitungen für die Umrüstung einer neueren Airbus-Generation zu Frachtmaschinen fortsetzen. Die chinesische Kartellbehörde habe die Verträge zwischen dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS, dem Flugzeugbauer Airbus, den EFW und ST Aerospace aus Singapur genehmigt, teilten die Flugzeugwerke am Freitag mit.

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Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) in Dresden können ihre Vorbereitungen für die Umrüstung einer neueren Airbus-Generation zu Frachtmaschinen fortsetzen.

Quelle: dapd

Mit Wirkung vom 1. Februar habe ST Aerospace 35 Prozent der Anteile von EADS Deutschland an den Elbe Flugzeugwerken wie geplant übernehmen können. Zuvor hatten bereits die Kartellbehörden der EU, Brasiliens und der Türkei zugestimmt. EFW-Chef Andreas Sperl sagte, für den Dresdner Traditionsbetrieb hätten sich neue Perspektiven eröffnet. „Mit voller Kraft“ könne nun die Entwicklung der Umrüstung von Passagiermaschinen des Typs A330 zu Frachtflugzeugen begonnen werden.

Bisher rüsten die EFW am Airport in Dresden-Klotzsche ohne Beteiligung fremder Firmen ältere Airbusse der Typen A300/310 um, von denen allerdings nur noch wenige Passagierjets als potenzielle Umrüstkandidaten weltweit im Einsatz sind. Die Zustimmung der Kartellbehörden ist nach Angaben eines Sprechers erforderlich, weil die beiden Großkonzerne EADS und ST Engineering bei einer Kooperation wirtschaftliche Kenngrößen überschreiten.

Damit beide Unternehmen künftig ungehindert auf den einzelnen nationalen Märkten agieren können, werden Zusammenschlüsse oder Beteiligungen solchen Ausmaßes üblicherweise den nationalen Kartellbehörden angezeigt. Rund 200 Ingenieure werden nach Sperls Angaben an der Entwicklung der künftigen A330-Umrüstung arbeiten. Ab 2016 sollen in Dresden erste Maschinen dieses Typs ihre Passagierkabine verlieren und dafür einen Frachtraum inklusive Ladeluke erhalten.

Der A330 wird auch als neuer Frachter von Airbus angeboten. Die Elbe Flugzeugwerke wollen zudem das Wartungsgeschäft weiter ausbauen und einen europäischen Wartungsstützpunkt von ST Aerospace eröffnen.

dapd

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