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„Chemie ist cool!“ – Polnische und deutsche Schüler experimentieren im DLR_School_Lab Dresden

„Chemie ist cool!“ – Polnische und deutsche Schüler experimentieren im DLR_School_Lab Dresden

„Chemie ist cool“, findet Jacek. „Heute haben wir eine OLED gemacht, eine organische Leuchtdiode.“ Sein Interesse für Naturwissenschaften ist es, das den 13-Jährigen Görlitzer selbst in den Ferien lernen lässt.

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Geheimtinte, superleichte Autokarosserien und organische LEDs: Drei Tage lang experimentierten polnische und deutsche Jugendliche in Dresden.

Quelle: Tanja Tröger

Allerdings paukt er keine trockene Theorie, sondern experimentiert im Sommerlabor „Energie und Mobilität“ des School Lab der TU Dresden und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Zum ersten Mal veranstaltet das Dresdner Schüler-Labor in den Technischen Sammlungen eine deutsch-polnische Jugendbegegnung. Drei Tage lang können die jungen Leute zwischen 13 und 17 Jahren praktisch ausprobieren, woran Dresdner Wissenschaftler forschen, und gleichzeitig neue Bekanntschaften schließen. Und das funktioniert bestens, obwohl die sprachlichen Hürden zwischen den Jugendlichen manchmal recht hoch sind. Nicht alle sprechen gut Englisch oder Deutsch. Aber dafür gibt es Dolmetscher und zur Not die berühmten Hände und Füße. „Das sind die schönsten Momente, wenn man sieht: Ah, die Gruppe braucht uns gerade nicht“; sagt Aleksandra Gadowska.

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Drei Tage lang haben polnische und deutsche Jugendliche gemeinsam in Dresden geforscht.

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Die 27-jährige Polin leistet seit fast einem Jahr ihren internationalen Freiwilligendienst im School-Lab und hat gemeinsam mit ihrer deutschen Kollegen Greta Giering das Sommerlabor organisiert. Die 19-jährige Hannoveranerin arbeitet bei der Organisation „Tratwa“ im polnischen Wrocław. Der Verein bietet viele verschiedene Freizeitaktivitäten an, darunter auch Jugendaustausche als günstige Gelegenheit, ein anderes Land kennenzulernen und gleichzeitig persönlichen Interessen nachzugehen.

So haben auch Julia und ihr Freund Dominik aus Breslau von dem Sommercamp in Dresden erfahren. Heute basteln die beiden einen Kondensator, der viel Energie speichern kann. Erst zermörsern sie ein Aktivkohlegemisch, walzen es mit einem kleinen Nudelholz platt und stanzen anschließend unter ohrenbetäubendem Lärm zwei Mini-Elektroden aus. Die müssen dann mittels Pinzette mit etlichen anderen Bauteilen und Chemikalien zusammengebastelt werden – und „schon“ hat man den Kondensator.

Der 16-jährige Dominik kann sich gut vorstellen, später mal „in Richtung Physik“ zu arbeiten. „Die Experimente sind richtig interessant“, findet auch seine Freundin. Die Geheimtinte beispielsweise: Unter Anleitung von DLR_School_Lab-Leiterin Janina Hahn stellen die Schüler selbst Fluorescein her, einen giftgrün leuchtenden Farbstoff. Mit dem kann man geheime Botschaften verfassen, denn die „Tinte“ ist nur unter Schwarzlicht lesbar. Bei Jacek aber ist das Wasserraketen-Experiment am besten angekommen – neben dem Ausflug in den Klettergarten und dem Pizza-Essen.

ttr

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