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Campus der TU Dresden wächst nach Süden - Baustart für neues Physikinstitut im Sommer

Campus der TU Dresden wächst nach Süden - Baustart für neues Physikinstitut im Sommer

Der Freistaat Sachsen baut für die Photophysiker und Elektronikforscher der Technischen Universität Dresden ab Mitte 2014 einen 29,5 Millionen Euro teuren Institutsneubau.

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Die Technische Universität Dresden wird um ein Physikinstitut erweitert.

Quelle: Franziska Schmieder

Dieses bereits kürzlich allgemein avisierte Projekt hat das sächsische Finanzministerium am Wochenende offiziell angekündigt. „Mit dem geplanten Bauvorhaben schaffen wir optimale Forschungsbedingungen für das Institut für angewandte Photophysik (IAPP) und das Center for Advanced Electronics (cfaed) Dresden“, erklärte Finanzminister Georg Unland (CDU). „Diese Exzellenzbaumaßnahme ist ein großer Gewinn für die TU Dresden und wird den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Sachsen insgesamt weiter stärken.“

Der Neubau für IAPP und cfaed entsteht neben dem „Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden“ (IFW) zwischen Hallwachsstraße und Nöthnitzer Straße und ist damit Teil der Süderweiterung des TU-Campus’. Die Idee, für das cfaed den Barkhausen-Bau zu erweitern, ist damit anscheinend vom Tisch.

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Auch Rehe leben dort.

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Das neue Gebäude wird 73 Meter lang und 25 Meter breit sein und insgesamt 3250 Quadratmeter Labor- und Büroflächen bieten. Ein Teil der Labore werden Reinräume sein, daher muss das Fundament so gegossen werden, dass der Neubau schwingungsfrei bleibt. Der beauftragte Staatsbetrieb „Sächsisches Immobilien- und Baumanagement – Dresden II“ (SIB) plant, das neue Institut Anfang 2016 an die Physiker und Elektroniker zu übergeben.

Bisher sind „Optoelektronik“ und „Experimentelle Physik“ in beengten und überalterten Gebäuden – im Beyer-Bau und im König-Bau – untergebracht. Insbesondere das IAPP hat sich durch seine Pionierforschungen an organischen Leuchtdioden (OLEDs), Solarzellen und Organikelektronik inzwischen jedoch einen Spitzenruf erarbeitet. Es wird durch den Neubau gewissermaßen dafür „belohnt“. IAPP-Hauptprotagonist Prof. Karl Leo, der Dresdner „Organik-Papst“, hat zwar gerade erst eine Berufung nach Arabien angenommen, aber versprochen, bald nach Dresden zurückzukehren.

hw

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