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CHE-Hochschulranking: TU Dresden schneidet in der Physik gut ab - Geographie mangelhaft

CHE-Hochschulranking: TU Dresden schneidet in der Physik gut ab - Geographie mangelhaft

Im neuen CHE-Hochschulranking schneidet die Technische Universtät Dresden nach eigenen Angaben gut ab. Insbesondere der Fachbereich Biologie erzielte in den getesteten Bereichen gute Noten.

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Das CHE-Hochschulranking präsentierte neue Ergebnisse für die TU Dresden. (Symbolbild)

Quelle: Dirk Knofe

Hierzu gehörten zum Beispiel die Ausstattung der Labore, die Betreuungssituation und die Höhe der Forschungsgelder. Weniger zufriedenstellend ist die Studie für die Geographie.

"Die Fachrichtung Biologie nimmt das Ergebnis des diesjährigen CHE-Rankings mit großer Freude zur Kenntnis", sagte Prof. Christoph Neinhuis, Sprecher der Fachrichtung. "Wir sehen diesen Erfolg als Bestätigung für die in den letzten zehn Jahren geleistete Aufbauarbeit im Bereich Lebenswissenschaften in Dresden und die große persönliche Motivation der Mitarbeiter", so der Wissenschaftler. Allerdings könne in der Biologie das Betreuungsverhältnis besser sein, so die Pressestelle der TU Dresden gegenüber DNN-Online.

Alle neuen Bewertungen des CHE-Rankings an der TU Dresden im Überblick:

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Die Bibliotheksausstattung liege im Mittelfeld, verbesserungswürdig seien die Zitationen pro erfolgter Publikation. Insgesamt wird ihre Studiensituation mit einer 1,9 bewertet. Damit liegen die Dresdner Medizinstudenten bundesweit im Spitzenfeld.

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Auch in anderen Naturwissenschaften konnte die Dresdner Uni gute Noten verzeichnen. Die Studenten der Chemie können sich beispielsweise über eine gute Ausstattung ihrer Labore freuen. In der Schlussgruppe liegt der Fachbereich Chemie allerdings bei der Internationalen Ausrichtung. Bei dreizehn weiteren bewerteten Punkten liegt der Fachbereich im Mittelfeld.

Die Geographie muss teils schlechte Noten in dem Ranking verzeichnen: Mit durchschnittlich 15.700 Euro an Forschungsgeldern je Wissenschaftler liege der Fachbereich im bundesweiten Vergleich im hinteren Feld. Gleiches gelte bei der Betreuung von Promovenden. Lediglich 0,2 Promotionen pro Professor würden laut CHE betreut. Hinzu kommt, dass aktuell drei der sieben Professuren durch Vertretungen besetzt sind.

Durchweg mittelmäßig schneidet die Fakultät für Informatik in dem Test ab. Zwar biete die Uni ihren Studenten nach eigenen Angaben 240 moderne Computerarbeitsplätze und hervorragende Forschungsmöglichkeiten unter anderem in den Gebieten Multimedia und Datenschutz, das CHE vergibt trotzdem mittelmäßige Noten im Vergleich zu anderen Studienstandorten. Im Fazit wird die Studiensituation mit einer 2,0 bewertet.

Eindeutig zur bundesweiten Spitze kann sich der Fachbereich Physik zählen lassen. Bei den gemachten Erfindungen liegen die dortigen Wissenschaftler vorne, ebenso bei den Forschungsgeldern, die akquiriert wurden. Auch der Berufsbezug im Studium sei laut der Studie sehr gut. Rund 1000 Studierende sind im Fachbereich momentan eingeschrieben. Sie können im Vergleich mit guten Studienbedingungen rechnen.

Über 2100 Mediziner studieren am Uniklinikum Carl Gustav Carus. Die Ergebnisse des Rankings sind für sie teils erfreulich, teils ernüchternd. Besonders gute Noten erhielt der Fachbereich in der Ausstattung der Räume und Labore. Die Bibliotheksausstattung liege im Mittelfeld, verbesserungswürdig seien die Zitationen pro erfolgter Publikation. Insgesamt wird ihre Studiensituation mit einer 1,9 bewertet. Damit liegen die Dresdner Medizinstudenten bundesweit im Spitzenfeld.

Bemerkenswert ist ebenfalls die Aufteilung der Studierenden nach Studienrichtungen und Abschlussarten an der TU Dresden. 35 Prozent aller junger Menschen sind in einem Fach der Ingenieurwissenschaften eingeschrieben. An zweiter Stelle folgen die Studierenden der Sprach- und Kulturwissenschaften. Sie machen einen Anteil von 19 Prozent der Immatrikulierten aus. Bei den Abschlüssen liegen weiterhin Diplome, Magister und Staatsexamen mit 44,8 Prozent an vorderster Stelle. Der noch junge Bachelor-Abschluss folgt mit 37,4 Prozent an zweiter Stelle.

Die Mitarbeiter des Centrums für Hochschulentwicklung testen regelmäßig die Studienstandorte in Deutschland. „Und vielleicht entstehen beim Leser auch neue Ideen. Viele Schulabgänger im Westen schauen zum Beispiel nicht nach freien Studienplätzen im Osten. Dabei bieten die Hochschulen dort teils bestens ausgestattete Labore, wie die Ergebnisse zeigen.“ so Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE. Dabei werden auch die Einschätzungen von rund 25.000 Studierenden mit einbezogen. Das komplette Ranking wird im „Zeit“-Studienführer veröffentlicht.

dbr

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