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Bunte Vielfalt in Dresden: Tausende feiern interkulturelles Straßenfest

Migration Bunte Vielfalt in Dresden: Tausende feiern interkulturelles Straßenfest

Tausende Dresdner und Gäste aus aller Welt haben am Sonnabend ein Straßenfest im Rahmen der Interkulturellen Tage gefeiert. Auf dem Jorge-Gomondai-Platz konnten sie Wissenswertes zu fremden Ländern und zu Integration erfahren und sich quer um den Globus futtern und trinken.

Einen traditionellen indonesischen Kerzentanz zeigten die Frauen vom Formid e.V.

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. Tausende Dresdner und Gäste aus aller Welt haben am Sonnabend ein Straßenfest im Rahmen der Interkulturellen Tage gefeiert. Auf dem Jorge-Gomondai-Platz in der Neustadt konnten Interessierte Wissenswertes zu fremden Ländern und zu Integration erfahren, sich quer um den Globus futtern und trinken, Tanz- und Musikeinlagen bestaunen, und auch Spaß und Spiel kamen nicht zu kurz. So versuchten sich die afghanischen Studenten Rita und Azgraksh und Praful aus Indien als Stelzenläufer. Wenn nicht gerade die Schwerkraft sie von den Bein-Verlängerungen holte, mussten sie vor Lachen abspringen. Nebenan wurde flüssige Völkerverständigung geboten: Sara, Katja, Anja, Tino und André kredenzten Cocktails am Stand der Flüchtlingshilfe-Gruppe „Anker“ aus der Dresdner Friedrichstadt. „Als die Sonne schien, sind wir mit Mixen gar nicht hinterhergekommen“, erzählte Tino. „Am besten ging ’Revolution #9’.“

Wie andere Kulturen Dresden bereichern, erlebten Tausende Besucher am Sonnabend beim Straßenfest im Rahmen der Interkulturellen Tage. Foto: Tanja Tröger

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Zahlreiche Vereine und Initiativen stellten ihre Arbeit auf dem vom Dresdner Ausländerrat organisierten Fest vor. Wie man als Einheimischer den Asylsuchenden in Dresden helfen kann oder welche kulturellen Eigenheiten bestimmte Länder haben, all das konnten die Besucher erfahren. Viele Gäste staunten, aus welchen Regionen die Dresdner Bevölkerung Zuwachs erhält: von Polen über Bangladesh und Indonesien bis hin zu Brasilien und Afrika. Oft haben die Landsleute Vereine gegründet, leben auf diese Weise ihre Tradition fort und  bringen ihre Kultur den Ur-Dresdnern und Zugereisten nahe. „Im Herzen bin ich Chinese, aber leider in der Haut einer Langnase geboren“, sagte Andreas Opfermann vom Chinesisch-Deutschen Zentrum. Mit einem asiatischen Reiterbogen in der Hand und gekleidet in ein traditionellen Gewand erläuterte er die Besonderheiten des chinesischen Bogenschießens.

Die Kampfsportler des Chinesisch-Deutschen Zentrums zeigten auch auf der Bühne ihr Können – ebenso wie Volksliedsänger aus Russland und der Ukraine oder zwei Indonesierinnen, die einen Kerzen-Tanz präsentierten. Die Geschichte dahinter: Eine Braut hat ihren Ring verloren, alle Frauen des Dorfes suchen ihn und finden ihn schließlich. Der Hochzeit steht also nichts mehr im Wege. Die Trommler der Band Tussangana und die Ska-Musiker von Rude and the Lickshots brachten das Publikum zum Mitwippen, und wem das noch nicht reichte, konnte sich beim Zumba schaffen.

ttr

Jorge-Gomondai-Platz, Dresden 51.061692 13.744997
Jorge-Gomondai-Platz, Dresden
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