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Bunte Bänke an der Elbe in Dresden-Pieschen beschmiert

Bunte Bänke an der Elbe in Dresden-Pieschen beschmiert

In schrillen Farbtönen und mit psychedelischen Formen versehen präsentieren sich die Betonsitzbänke am idyllischen Elberadweg zwischen der Moritzburger Straße und der Eisenberger Straße.

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Bunt verziert und gleich wieder beschmiert: An den Elbebänken zwischen der Moritzburger und Eisenberger Straße haben sich Schmierfinken ausgetobt.

Quelle: M. Arndt

Die Bänke wurden in keiner Nacht-und-Nebel-Aktion, sondern im offiziellen Auftrag des Ortsamtes Pieschen tagsüber von Mitstreitern des Jugendhauses "Spike" mit Graffiti besprüht, wie der Pieschener Ortsamtsleiter Gottfried Ecke informiert. Den Anwohnern waren die schmutzigen und mit Stiften und Sprühfarben wahllos beschmierten Sitzgelegenheiten schon lange ein Dorn im Auge. Deshalb habe man mit dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft die Idee einer farbigen Gestaltung abgestimmt, erklärt der Ortsamtsleiter.

Dies alles geschieht im Rahmen des "Lokalen Handlungsprogramms für Ordnung und Sicherheit" - ein Maßnahmeplan, der Möglichkeiten erprobt, Dreckecken zu beseitigen und das Stadtbild zu verschönern. Zu dem gewählten Muster für die Pieschener Elbebänke habe der Ortsamtleiter schon positive Meinungen von Spaziergängern erhalten. Die Formgebung finde sich übrigens auch im Bereich der St.-Petri-Kirche am Großenhainer Platz wieder und wurde laut Ecke auch dort für gut befunden.

Wie die Erfahrung gezeigt hat, animiert im Gegensatz zu eintönigen Anstrichen das bunt gestaltete Stadtinventar Graffiti-Sprayer weniger zum Bekritzeln ein. Doch in diesem Fall scheint die Rechnung nicht aufzugehen. Kaum war die Farbe trocken, prangten auf den ersten vier Bänken gleich wieder hässliche Kritzeleien. Doch so leicht gibt sich die Verwaltung nicht geschlagen. "Der Spike e. V. hat sich bereiterklärt, die aktuellen Beschädigungen zeitnah zu beseitigen. Dabei wird das vorhandene Muster wieder hergestellt", erklärte dazu Sebastian Klemm von Sachgebiet Ordnung und Sauberkeit der Stadt Dresden. M. A.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.11.2013

Arndt, Madeleine

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