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Bundeswehr befördert 470 Offizieranwärter bei Appell auf dem Theaterplatz in Dresden

Bundeswehr befördert 470 Offizieranwärter bei Appell auf dem Theaterplatz in Dresden

Dresden. Bei einem feierlichen Appell auf dem Dresdner Theaterplatz hat die Bundeswehr am Mittwochmittag 470 Offizieranwärter zu Fahnenjunkern befördert.

Ein Teil von ihnen schloss damit einen mehrmonatigen Lehrgang an der Offizierschule des Heeres in der Albertstadt ab. Zugleich ehrten ranghohe Repräsentanten der Bundeswehr und Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) die Besten des ausscheidenden Lehrgangs. Störungen durch Militärgegner und Friedensaktivisten blieben nach Polizeiangaben aus.

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Auf dem Theaterplatz in dresden wurden am Mittwoch 470 Offizieranwärter der Bundeswehr zu Fahnenjunkern befördert.

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Bereits am Morgen hatte der feierliche Tag für die Offizieranwärter, in der Regel Mannschaften mit dem Dienstgrad Ober- bzw. Hauptgefreiter, mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Frauenkirche begonnen. Vom Neumarkt marschierten die Soldaten am Fürstenzug entlang zum Theaterplatz. Dort nahmen sie Aufstellung für den um 11 Uhr beginnenden Appell.

Nach dem Einmarsch der Soldaten mit der Truppenfahne lobte Schulkommandeur Brigadegeneral Jürgen Weigt in seiner Ansprache den Bundespräsidenten, der vor einer Woche in einer Rede von den Bürgern mehr Respekt und moralische Unterstützung für die im Ausland eingesetzten deutschen Soldaten gefordert und diese als "Mutbürger in Uniform" bezeichnet hatte. Joachim Gauck habe den Soldaten damit aus dem Herzen gesprochen. Bürgermeister Detlef Sittel erinnerte an das Jahrhunderthochwasser der Elbe, das vor zehn Jahren im August 2002 auch den Theaterplatz überschwemmt hatte, und nutzte die Gelegenheit, um der Bundeswehr für ihren Einsatz zu danken.

Die Offizierschule des Heeres, die sich seit 1998 in der Dresdner Albertstadt-Kaserne befindet, ist die zentrale Ausbildungsstätte für Offiziere und Offizieranwärter der deutschen Landstreitkräfte. Sie führt regelmäßig Appelle vor öffentlichem Publikum durch, um ihre Verbundenheit mit Dresden und die Einbettung der Bundeswehr in die Gesellschaft zum Ausdruck zu bringen. "Dieses Zeremoniell in der Öffentlichkeit ist nicht mehr wie früher ein Ausdruck von Herrschaft, sondern gehört zu unserem Grundverständnis einer Armee in einem freien und demokratischen Staat", sagte Weigt vor den Soldaten und zahlreichen Zuschauern.

Gemeinsam mit Brigadegeneral Heinrich Fischer, dem Kommandeur aller deutschen Heeresschulen, übergab Weigt um Punkt 12 Uhr vor der Kulisse von Schloss, Gemäldegalerie, Semperoper und Katholischer Hofkirche einigen ausgewählten Soldaten ihre Beförderungsurkunden. Ab dem 1. Juli werden sie Fahnenjunker sein und damit dem niedrigsten Unteroffiziersdienstgrad angehören.

Stefan Schramm

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