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Bürgermeister bekräftigt: Dresden will Rechtsanspruch auf Kita-Platz einhalten

Bürgermeister bekräftigt: Dresden will Rechtsanspruch auf Kita-Platz einhalten

Dresdens Sozialbürgermeister Martin Seidel (Parteilos) hat noch einmal bekräftigt, dass die Stadt den ab August gültigen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz erfüllen wolle.

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Sozialbürgermeister Martin Seidel

Quelle: Archiv

„Die besondere Herausforderung besteht darin, in den nächsten Monaten die avisierten Zeitschienen bei den vielen Bauvorhaben einzuhalten“, sagte Seidel am Donnerstag. Bis August sollen 2300 neue Plätze entstehen.

Es gebe zwar vor allem bei den „Container-Kitas“, die die Stadt zurzeit errichtet, einigen Bauverzug, räumte Seidel ein. Das Ziel könne aber weiterhin eingehalten werden. Für das kommende Schuljahr will Dresden 31.454 Betreuungsplätze zur Verfügung stellen. Das entspreche einer Quote von 86 Prozent bei den ein- bis dreijährigen und 100 Prozent bei den älteren Kindern. „Mir ist keine deutsche Großstadt bekannt, die einer ähnlich hohen Nachfrage zum 1. August 2013 gerecht werden kann“, so Seidel.

Bisher berichten zahlreiche junge Eltern in Dresden von riesigen Problemen bei der Suche nach einem Kita-Platz. Die Wartelisten seien enorm, manche Kitas auf Jahre hinaus „besetzt“. Hinzu kommt das bisherige Chaos, dass sich Eltern sowohl bei der Stadt als auch bei vielen freien Kitas bewerben. Ab Sommer soll eine zentrale Vergabeplattform hier für Ordnung sorgen. Experten zweifeln aber, dass das komplexe System ohne Anlaufschwierigkeiten funktionieren wird.

Zudem hatte Seidel kürzlich eingeräumt, dass Eltern nicht wählerisch sein dürfen, wo in Dresden sie einen Kita-Platz erhalten. So entstehen beispielsweise mehrere Container-Kitas in Prohlis. Denn dort hat die Stadt Platz zum Bauen. In Vierteln wie Pieschen oder Plauen hingegen fehlen Plätze. Dort gibt es aber keine geeigneten Grundstücke für Neubauten.

Insgesamt sind in Dresden zurzeit 76 Kitas im Bau, 30 davon entstehen komplett neu. Für den Ausbau sind bis 2016 rund 76 Millionen Euro eingeplant, hinzu kommen die Gelder für den Unterhalt der Gebäude und für Personalkosten.

sl

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