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Bürgermeister Lunau: Arbeiten am Dresdner Kulturpalast beginnen im März

Bürgermeister Lunau: Arbeiten am Dresdner Kulturpalast beginnen im März

Es wirkt schon etwas gespenstisch dieser Tage im Dresdner Kulturpalast. Seit einem halben Jahr steht das Haus leer, die Räume sind entkernt, der große Saal ausgeräumt.

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Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) am Montag bei einem Rundgang durch den Dresdner Kulturpalast.

Quelle: Dominik Brüggemann

Schon bald aber soll diese Leere mit Arbeitern gefüllt werden. Nach jetziger Planung beginnt im März die Einrichtung der Baustelle, die den Auftakt zum Kulturpalastumbau markiert.

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Ab März soll der Dresdner Kulturpalast umgebaut werden.

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Das teilte Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) am Montag bei einem Rundgang durch das Gebäude mit. 88 Millionen Euro sollen in den kompletten Umbau plus Innenausstattung fließen. Größte Veränderung dabei wird die Umgestaltung des Konzertsaals, der für eine bessere Akustik für die Auftritte der Philharmonie verkleinert wird. Bot der Saal bisher 2400 Plätze, können nach Abschluss aller Arbeiten rund 1900 Musikliebhaber Klassikkonzerten lauschen.

Wann genau das sein wird, darauf wollte sich Lunau nicht recht festlegen lassen. „Wir haben den Ehrgeiz, noch 2015 einzuziehen. Den genauen Zeitplan müssen wir aber erst noch erarbeiten", so der Kulturbürgermeister. Im neuen Kulturpalast werden neben der Philharmonie auch die Zentralbibliothek und die Herkuleskeule ein neues Zuhause finden. Äußerliches Anzeichen der Veränderung ist auch die Umgestaltung der Fassade.

Zwar behalten die Fenster ihre Größe, allerdings werden sie nicht mehr bronziert und bieten künftig auch einen Blick ins Innere des Hauses und damit mehr Transparenz, wie Lunau erklärte. Trotz der Veränderungen ist sich der Bürgermeister aber sicher: „Die Dresdner werden überrascht sein, wieviel von ihrem guten alten Kulturpalast übrig bleiben wird."

So orientiere man sich, auch in Absprache mit dem Denkmalschutz, sehr am ursprünglichen Zustand – beispielsweise beim Material des Fußbodens und bei den Handläufen an den Treppen. „Das Haus soll seinen Charakter behalten", versprach Lunau.

Von Christin Grödel

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