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Bündnis „Dresden Nazifrei“ startet Kampagne zu 13. Februar 2014

Bündnis „Dresden Nazifrei“ startet Kampagne zu 13. Februar 2014

Mit Kundgebungen und Demonstrationen hat das Bündnis „Dresden Nazifrei“ am Freitagabend seine Kampagne gegen den Neonaziaufmarsch im Februar 2014 eingeläutet.

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Auf der Prager Straße startete das Bündnis "Dresden Nazifrei" seine Kampagne 2013/14.

Quelle: Tanja Tröger

Auch im kommenden Jahr will das Bündnis mit Massenblockaden den sogenannten Trauermarsch der Rechtsradikalen verhindern.

Unter dem Motto „Wenn hier Nazis wären, würden wir blockieren“ hielten Vertreter verschiedener linker Parteien und Organisationen ab 17 Uhr eine Kundgebung auf dem Albertplatz ab und zogen anschließend zum Schlesischen Platz am Bahnhof Neustadt. Parallel dazu fanden sich an den Orten, an denen in den Vorjahren erfolgreiche Blockaden stattgefunden hatten, Bündnismitglieder zusammen: an der Fritz-Löffler-/Reichenbachstraße, am Sternplatz und an der Parkstraße.

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Mit Kundgebungen, Demonstrationen und Aufrufen an Passanten startete das Aktionsbündnis in die Aktionen zum 13. Februar 2014.

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Gegen 18 Uhr trafen sich die Demonstranten auf der Prager Straße und riefen zur Teilnahme an den kommenden Blockaden auf – „auch wenn es im Februar arschkalt ist“. Man wolle das Recht auf zivilen Ungehorsam nutzen und damit die Erfolge der Vorjahre wiederholen. Eskalation werde aber vom Bündnis nicht ausgehen.

Bündnismitglieder verteilten Handzettel mit dem Aufruf an die Passanten und erläuterten das Anliegen von „Dresden Nazifrei“ – bei Bedarf auch auf Englisch. Den Aufruf mit dem Titel „Wieder Setzen! Nazis blockieren!“ haben bereits zahlreiche Politiker, Künstler und andere Prominente unterzeichnet, etwa die Musiker Sebastian Krumbiegel, AnnaMateur und Dota Kehr sowie Mitglieder jüdischer Gemeinden Mitteldeutschlands.

Auch den „Mahngang Täterspuren“ wird „Dresden Nazifrei“ nach eigener Aussage im kommenden Februar wieder veranstalten. Mit dem Rundgang zu Orten mit nationalsozialistischer Vergangenheit will das Bündnis „für die NS-Geschichte Dresdens sensibilisieren und einen Kontrapunkt zur offiziellen städtischen Erinnerungspolitik setzen“.

ttr

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