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Bündnis „Direkte Demokratie für Europa“ vergisst Schleswig-Holstein und Teile Europas

Bündnis „Direkte Demokratie für Europa“ vergisst Schleswig-Holstein und Teile Europas

Die sogenannte Bewegung für „Direkte Demokratie für Europa“ (DDfE) hat keinen guten Start in die Woche. Erst konnten sie am Sonntagnachmittag nur rund 600 Teilnehmer für ihre erste Kundgebung mobilisieren und nun kippt das Internet Spott und Häme über das Bündnis aus.

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Ausschnitt aus dem DDfE-Banner

Quelle: dpa

Der Grund: auf dem neuen Logo der Bewegung, eine Deutschlandkarte, fehlt das Bundesland Schleswig-Holstein.

„Gehört der Norden etwa nicht zu Deutschland?“, tönt es schadenfroh im Netz. Zudem sind auch die Grenzen Deutschlands innerhalb Europas im DDfE-Banner verschoben. Die Umrisse der Bundesrepublik wurden so verlegt, dass Deutschland plötzlich Teile Österreichs und Polens überlagert. Auch so stimmt in der Karte einiges nicht, die Baleraren fehlen genauso wie Sardinien und Sizilien, Albanien, Mazedonien und Griechenland sind ebenfalls nicht abgebildet, von Nordafrika oder der Türkei ganz zu Schweigen.

Kathrin Oertel, Sprecherin der DDfE, war am Montagnachmittag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Bei der Veranstaltung am Sonntag blieb ein Großteil des Pegida-Publikums fern. 588 Polizisten überwachten die ruhige Veranstaltung. Kathrin Oertel und fünf weitere Mitglieder des bisherigen Pegida-Organisationsteams hatten sich nach der letzten Kundgebung am 25. Januar von dem islamkritischen Bündnis getrennt. Oertel dementierte am Sonntag noch einmal die Darstellung von Pegida, man sei aufgrund von äußerem Druck oder beruflicher Nachteile gegangen. Grund sei ausschließlich der Kurs von Pegida gewesen. Konkret nannte Mitorganisator René Jahn den Schulterschluss von Pegida mit dem Leipziger Ableger Legida sowie die Personalie Lutz Bachmann.

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Kundgebung von "Direkte Demokratie für Europa" in Dresden

Zur Bildergalerie

Nachtrag der Redaktion: Am Dienstagnachmittag hat die Gruppe nachgebessert und ein neues Logo präsentiert. Die Türkei oder Nordafrika fehlen auf der stilisierten Landkarte jedoch weiterhin.

DNN

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