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Bruno Sobré: "Dresdens Verkehrsnetz ist super"

Bruno Sobré: "Dresdens Verkehrsnetz ist super"

Für Bruno Sobré stand eines fest: Während seines Studiums wollte er für einige Semester nach Deutschland gehen. Der 24-Jährige stammt aus der kleinen Stadt Brotas im Nordosten Brasiliens, 500 Kilometer entfernt von der Metropole Salvador da Bahia.

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Bruno Sobré fühlt sich in Sachsens Landeshauptstadt wohl.

Quelle: Norbert Neumann

Vor ziemlich genau einem Jahr hat er diesen Vorsatz umgesetzt. Seit Juli 2013 lebt Bruno in Dresden und studiert hier im zweiten Semester Bauingenieurwesen an der Technischen Universität.

In Brasilien ist er an der Staatlichen Universität von Feira de Santana eingeschrieben. Durch ein Auslandsprogramm der brasilianischen Regierung und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) bekam er ein Stipendium. Sein großer Wunsch veranlasste ihn schon in seiner Heimat dazu, in Eigenregie per Online-Sprachkurs Deutsch zu lernen. "Ich wollte wenigstens schon einmal die Grundkenntnisse beherrschen, damit ich mich ein wenig mit den Dresdnern verständigen kann", erzählt der Student. Diese ersten Kenntnisse hat er kurz vor seinem Abflug bei einem Sprachkurs in Brasilien verfeinert.

An seiner neuen Wahlheimat Dresden fasziniert ihn neben dem exzellenten Ruf der Universität besonders das gut ausgebaute Verkehrsnetz und die geografische Lage der Elbestadt. "Dresden liegt sehr nahe an Polen und Tschechien. Außerdem bin ich innerhalb von zwei Stunden in Berlin", freut sich Bruno. "Dresden ist wirklich schön. Man braucht auch nicht viel Geld, um hier gut leben zu können."

Nach dem Sommersemester plant Bruno, in Dresden noch ein kleines Praktikum zu absolvieren, am liebsten im Bereich Stadtplanung, um die dabei erworbenen Kenntnisse in ein paar Monaten oder Jahren mit in seine Heimat nehmen zu können. "In São Paulo zum Beispiel herrscht ein absolutes Verkehrschaos. Außerdem gibt es immer wieder infrastrukturelle Probleme in den Favelas, den Armenvierteln am Rand brasilianischer Großstädte. Da würde ich gerne etwas verändern", sagt der 24-Jährige.

In Brasilien sei es als Student bis vor einigen Jahren noch schwierig gewesen, im Ausland zu studieren. Jetzt gebe es mehr Universitäten im Land als noch vor 30 Jahren, dadurch könnten nun auch mehr Menschen einen akademischen Abschluss machen. Die Regierung bietet zudem mehr Fördermöglichkeiten und Gelder für brasilianische Studenten. Jedem Akademiker wird diese Möglichkeit eröffnet, egal ob reich oder weniger wohlhabend, behauptet Bruno. Dass nicht jeder von dem Programm profitiert, zeigen andere Beispiele auf dieser Seite.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.06.2014

Juliane Weigt

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