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Brückenpreis aus Dresden geht nach Bayern und Thüringen

Brückenpreis aus Dresden geht nach Bayern und Thüringen

Deutschlands beste Straßen- und Eisenbahnbrücke überspannt das thüringische Gänsebachtal bei Buttstädt. So entschied gestern Abend jedenfalls die Jury des deutschen Brückenbau Preises, der nun schon zum fünften Mal in Dresden von der Bundesingenieurskammer und dem Verband Beratender Ingenieure vergeben wurde.

Sachsen ging gänzlich leer aus. Ausgezeichnet werden dabei Bauwerke und die Ingenieure, die maßgeblich am Bau der Siegerbrücke beteiligt waren. Neben Neubauten können auch umgebaute und sanierte Brücken prämiert werden.

Die thüringische Gänsebachtal-Brücke setzte sich in diesem Jahr gegen ein Hochbahn-Viadukt der U-Bahnlinie 2 in Berlin und die Baakenhafenbrücke in Hamburg durch. Der Entwurf des 1001 Meter langen Siegerbauwerks geht auf den Bauingenieur Jörg Schlaich zurück. Die Jury aus namenhaften Brückenbauexperten lobte die zurückhaltende Gestaltung der Eisenbahnbrücke.

In der Kategorie "Geh- und Radwegbrücken" überzeugte der Erba-Steg in Bamberg. Besonders beeindruckte der Steg die Jury, weil er aus einer Behelfsbrücke entstand, die die Ingenieure umnutzten. Die Max-Gleisner-Brücke aus dem bayerischen Tirschenreuth und den Bleichwiesensteg aus Backnang bei Stuttgart verwies die Bamberger Stahlkonstruktion damit auf die Plätze. Der Gewinner -Entwurf stammt aus der Feder von Matthias Dietz und Johann Grad.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hatte auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Preis übernommen. Insgesamt wurden 37 Beiträge eingereicht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.03.2014

susa

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