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Brasilianischer Künstler gestaltet Wohnhaus in Dresden-Johannstadt

Brasilianischer Künstler gestaltet Wohnhaus in Dresden-Johannstadt

Fernando Vilela ist ein vielseitiger Künstler: Bildhauer, Grafiker, er schreibt Kinderbücher und illustriert sie selber. In sieben Ländern hat er sie veröffentlicht, nur auf Deutsch sind sie noch nicht erschienen.

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Architekt Dirk Friedrich Sehmsdorf (l.) und Künstler Fernando Vilela vor dem Wohnhaus der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt Haydn-/Ecke Krenkelstraße.

Quelle: D. Flechtner

Jetzt hat der 42 Jahre alte, international bekannte Brasilianer erstmals in Dresden ein künstlerisches Zeichen gesetzt - an einem Wohnhaus, das die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt (WGJ) errichten lässt. An dem sechsgeschossigen grau-weißen Neubau Haydn- / Ecke Krenkelstraße hat er 44 Balkons mit stilisierten Noten von Werken Joseph Haydns (1732-1809) in Metall verziert.

"Die Herausforderung für mich war, Musik, also Rhythmus und Melodie, in Formen an einer Fassade zu übersetzen", sagte der Künstler gestern bei der Einweihung. Seine Notenschrift zeigt sich verfremdet: in unterschiedlich langen und schmalen Streifen. An welchem Balkon welches Werk zitiert wird, erklärt eine Tafel, die am Haus angebracht wird.

Für die ungewöhnliche künstlerische Gestaltung des Hauses gewonnen hatte ihn der Architekt, der es entworfen hat, der Dresdner Dirk Friedrich Sehmsdorf (Büro raumfeld architekten). "Der Normalfall bei Kunst am Bau ist: Ein Künstler stellt einem fertigen Gebäude etwas bei", erläutert er. "Bei uns jedoch ist es eine Symbiose." Das sei nur durch enge Zusammenarbeit möglich gewesen. Dirk Hilbert (FDP), Dresdens erster Bürgermeister, bezeichnete das Haus als "Bereicherung für das Wohnumfeld". Es von einem brasilianischen Künstler gestalten zu lassen, sei auch ein Bekenntnis: "Wir sind eine weltoffene und internationale Stadt."

Die Bauarbeiten laufen noch. Im August sollen die ersten Bewohner einziehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.05.2015

Tomas Gärtner

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