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Brache am Altmarkt in Dresden steht vor dem Verkauf

Revitalis will investieren Brache am Altmarkt in Dresden steht vor dem Verkauf

Seit Jahren ist es ein Schandfleck mitten in der Stadt. Jetzt soll die 3000 Quadratmeter große Brache in der Nähe des Altmarktes verkauft werden. Ein Investor will 50 Millionen Euro für einen Komplex mit Wohnungen in die Hand nehmen.

Diese Brache zwischen Schreiber- und Pfarrgasse könnte bald verschwinden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Eine große Brache am Altmarkt könnte bald Geschichte sein: Die als MK 4 bezeichnete Fläche zwischen Schreibergasse und Pfarrgasse soll verkauft werden. Sie ist 3142 Quadratmeter groß und seit Jahren nicht gerade eine Zier für die Innenstadt. 2665 Quadratmeter gehören der Stadt allein, die restlichen Flurstücke (477 Quadratmeter) stehen zu 17 Prozent im Eigentum der Stadt, 83 Prozent gehören der Evangelisch-Lutherischen Kreuzkirchgemeinde Dresden.

Nach DNN-Informationen soll das Gelände nun an die Revitalis verkauft werden, die in Dresden schon durch das Prager Carrée in der Nähe des Hauptbahnhofes bekannt ist. Nach den Angaben der Stadt in der Vorlage für die Beratungen in den Stadtratsausschüssen will der Investor insgesamt 50 Millionen Euro investieren. Entsprechend der Vorgaben des Bebauungsplans soll eine vierseitige Blockrandbebauung mit überwiegender Wohnnutzung entstehen, es seien zwei Tiefgaragengeschosse und im Erdgeschoss Gewerbeflächen geplant. Auf Teilflächen muss der Käufer noch archäologische Grabungen durchführen lassen.

Vom Kaufpreis von 7,5 Millionen Euro (pro Quadratmeter 2387 Euro) stehen der Stadt rund 6,55 Millionen zu. Dieser Wert liege um rund 1,66 Millionen Euro über dem Buchwert der städtischen Grundstücke, der gegenwärtig auf rund 4,88 Millionen beziffert wird. Der aktuelle Bodenrichtwert liege bei 2200 Euro pro Quadratmeter. Die Verkaufsentscheidung liegt grundsätzlich nun beim Finanzausschuss des Stadtrats.

Wie die Stadt erklärt, ist die Fläche seit 2002 acht Mal ausgeschrieben worden, bis zur letzten Ausschreibung 2014 seien keine oder nur Gebote deutlich unterhalb des Mindestgebotes eingegangen. Nach der Präsentation auf der Exporeal 2014 (DNN berichteten) habe die Stadt zwei Gebote erhalten, wobei der jetzt ausgewählte Käufer das „deutliche Höchstgebot“ unterbreitet habe.

Die Stadt ist nach eigenen Angaben noch zu bestimmten Leistungen verpflichtet, die beispielsweise Abschlussarbeiten an der bereits vorhandenen Gemeinschaftszufahrtsanlage für die Tiefgarage betreffen. Insgesamt hält die Stadt dafür 568000 Euro für notwendig, die aus dem Kaufpreis zur Verfügung gestellt werden sollen. Kosten für Lüftung und Brandschutz am Tiefgaragentunnel könnten noch nicht beziffert werden.

Von Ingolf Pleil

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