Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Bosch eröffnet Chip-Entwicklungszentrum in Dresden

Bosch eröffnet Chip-Entwicklungszentrum in Dresden

Bosch eröffnet in Dresden ein Entwicklungszentrum für Chip-Design. Das bestätigte der Technologiekonzern auf DNN-Anfrage. Entworfen werden im neuen Zentrum anwenderspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) für Sensorenin "Mikro-Eletromechanischen Systemen" (MEMS).

Voriger Artikel
Kabel defekt: 800 Dresdner Haushalte seit Samstag ohne TV-Bild
Nächster Artikel
Veranstalter sagen Messe „automobil Dresden“ für 2013 ab

"Mikoelektomechanische Systeme" (MEMS) sorgen in Handys zum Beispiel dafür, dass der Bildschirm automatisch vom Hoch- ins Querformat wechselt.

Quelle: Bosch

"Bosch sieht ein hohes Wachstumspotenzial im Markt für MEMS-Sensoren und zugehörigen ASICs."

Dresden sei "eines der dynamischsten Zentren der Mikroelektronik in Europa", daher habe man sich für diesen Standort entschieden. Hier habe Bosch "unmittelbaren Zugang zu vielen Forschungseinrichtungen und dem Ingenieurwissen dieser Region". Das Chip-Entwicklungszentrum starte mit einer kleinen Mannschaft zunächst bei Bosch Pharmatec am Stadtarchiv, werde aber im Laufe des Frühjahrs einen eigenen Standort anmieten, erklärte ein Bosch-Sprecher.

"Die Ansiedlung ist erneut ein Zeichen für die weltweite Bedeutung Dresdens als Mikroelektronik-Standort mit zukunftsweisenden Kernkompetenzen", kommentierte Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Bosch finde in Dresden ein exzellentes Netzwerk mit mehr als 700 Experten für IC-Design vor. Die Ansiedlung sei eine Bereicherung für das Hightech-Cluster - und insbesondere auch dem Engagement von Forschungsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) zu verdanken.

MEMS gelten als einer der am stärksten wachsenden Märkte der Chipbranche. Die wenige Millimeter großen Bausteine ähneln klassischen Computerchips, enthalten aber neben digitale Elektronik auch Magnet-, Beschleunigungs- oder Druck-Sensoren, analoge Schaltkreise oder mikromechanische Elemente. Die ASIC-Elektronik liest deren Messwerte aus und verarbeitet sie.

Enormen Schub hat diese Elektroniksegment durch den weltweiten Boom von Tablettcomputern und Computertelefonen (Smartphones) wie iPad und iPhone erfahren. Zunehmend werden MEMS auch in Industriemaschinen und in Autos verbaut - und in diesen Segment ist Bosch als einer der weltweit führenden Automobilhersteller besonders aktiv.

Die Boschgruppe beschäftigt weltweit rund 300000 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von über 51 Milliarden Euro. Die Fahrzeugtechnik ist mit über 30 Milliarden Euro Umsatz der größte Geschäftsbereich. Innerhalb der Gruppe ist das Tochterunternehmen "Bosch Sensortec GmbH" für die MEMS-Entwicklung und -Produktion für Autos, Heimelektronik, Industrie und Mobiltelefone zuständig.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.01.2013

hw

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.