Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Regen

Navigation:
Google+
Börsengang nicht ausgeschlossen: Dresdner Halbleiterfirma ZMDI will schneller wachsen

Börsengang nicht ausgeschlossen: Dresdner Halbleiterfirma ZMDI will schneller wachsen

Angetrieben von Großaufträgen will das Halbleiterunternehmen Zentrum Mikroelektronik Dresden AG () schneller wachsen. „Unser Fokus liegt auf organischem Wachstum aus eigener Kraft.

Voriger Artikel
Krebshilfe fördert Dresdner Arzt mit 700 000 Euro
Nächster Artikel
Früh gehisst – mittags abgenommen: Posse um Regenbogenflaggen vor Integrationsministerium

Der Vorstandsvorsitzende des Mikroelektronik-Unternehmens ZMD AG, Thilo von Selchow, präsentierte 2009 das neue Logo des Unternehmens. Der Name wird mit einem I wie International ergänzt.

Quelle: Matthias Hiekeldpa

Gezielte Zukäufe schließen wir dennoch nicht aus“, erklärte Steffen Wollek, Kaufmännischer Geschäftsführer, am Montag in Dresden. ZMDI wolle seine Handlungsalternativen bei der Wachstumsfinanzierung erweitern. Die Bandbreite der Optionen reiche von der Ausgabe einer Anleihe über eine Kapitalerhöhung bis hin zu einem Börsengang, hieß es. „Wir haben sämtliche Alternativen im Blick und wollen in der Lage sein, diese Optionen, wenn nötig, nutzen zu können“, sagte Wollek.

phphF7v0320110519124909.jpg

Ein Analog-Digital-Wandler-Starterkit von ZMDI aus dem Jahr 2011.

Quelle: dpa

ZMDI hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben Großaufträge mit einem Gesamtvolumen im dreistelligen Millionenbereich erhalten. Dabei gehe es vor allem um hochleistungsfähige Schaltkreise für die Automobilsensorik sowie für industrielle Anwendungen. Zudem habe ZMDI im laufenden Jahr „großvolumige“ Aufträge für Produkte wie Smartphones, Tablets und Ähnliches bekommen. Für 2015 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum zwischen fünf und zehn Prozent und einem positiven Ergebnis. Für 2014 hat ZMDI einen Umsatz von 61,1 Millionen Euro ausgewiesen (2013: 59 Millionen Euro).

„Im Bereich Mobile Sensing haben wir uns eine Sonderstellung im Markt erarbeitet. Das „Internet der Dinge“ ist für uns der nächste Wachstumshorizont“, sagte Vorstandschef Thilo von Selchow. Das Zentrum Mikroelektronik Dresden produzierte schon lange vor dem Fall der Mauer. Heute beschäftigt das Unternehmen weltweit mehr als 400 Mitarbeiter.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.