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Boeing B 747 heißt jetzt Dresden

Namenspatenschaft Boeing B 747 heißt jetzt Dresden

Seit dem 8. Juni ist offiziell ein neuer „Fliegender Botschafter“ für Dresden unterwegs. Am Mittwoch besiegelten Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Thomas Stumph von der Lufthansa im Rathaus Dresden die Namenspatenschaft der Stadt für einen neuen Jumbo-Jet.

Die Maschine trägt ab sofort den Namen „Dresden“.

Quelle: Philipp Burkhardt

Dresden. Seit dem 8. Juni ist offiziell ein neuer „Fliegender Botschafter“ für Dresden unterwegs. Am Mittwoch besiegelten Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Thomas Stumph von der Lufthansa im Rathaus Dresden die Namenspatenschaft der Stadt für einen neuen Jumbo-Jet. Das Flugzeug vom Typ Boeing 747-8 ist bereits seit dem 19. Februar 2015 von seinem Heimatflughafen Frankfurt am Main aus auf interkontinentalen Strecken nach Afrika, Asien und Amerika im Einsatz.

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Am 8. Juni unterzeichneten Thomas Stumph und Dirk Hilbert die Urkunde zur Namenspatenschaft der Landeshauptstadt im Dresdner Rathaus.

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Zudem überreichte Stumph der Stadt zusammen mit Wolfgang Weber, ebenfalls von der Lufthansa, Markus Kopp als Vertreter des Dresdner Flughafens und Susann Göhlert, ranghöchste Stewardess auf der neuen Maschine, ein Modell der Boeing. Hilbert war sichtlich erfreut über die bereits dritte Patenschaft, die die Stadt Dresden in der Lufthansa-Flotte übernimmt. „Die Dresden ist eine besondere fliegende Botschaft unserer gastfreundlichen Landeshauptstadt in der Welt“, so der Oberbürgermeister. Zudem hoffe er, dass einige Fluggäste beim Anblick des Namens am Gate, ihre künftigen Reiserouten mit einem Abstecher nach Dresden „optimieren“.

Schon 1991 nahm mit einem Airbus A320 die erste „Dresden“ ihren Betrieb auf. Zum 800-jährigem Stadtjubiläum 2006 folgte mit einer Boeing 747-400 die zweite Patenschaft. In der Vergangenheit, so Weber, sei es bei der Vergabe der Patenschaften einige Male zu „protokollarischen Fehlern“ gekommen, im Zuge derer kleinere Städte die Namenspaten größerer Maschinen waren als die jeweiligen Landeshauptstädte. Die „Dresden“ wird jedoch vorerst nicht übertrumpft. Der Flugzeugtyp ist mit über 76 Metern das längste Passagierflugzeug der Welt. Damit Hilbert jedoch auf Nummer Sicher gehen kann, überreichte Weber einen Zollstock zur Urkunde.

Die Lufthansa benennt seit 1960 ihre Flugzeuge nach deutschen Städten und Bundesländern. Neben der „Potsdam“ und „Hannover“ ist die „Dresden“ die einzige Maschine der Baureihe, die nach einer Stadt und nicht einem Bundesland benannt ist.

Von Philipp Burkhardt

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