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Bögen unter Elbbrückenstraße in Loschwitz werden saniert

Bau am Blauen Wunder Bögen unter Elbbrückenstraße in Loschwitz werden saniert

Die Stadt Dresden saniert zwei Bögen unter der Loschwitzer Zufahrt zum Blauen Wunder. Die Tragfähigkeit der Bögen hat gelitten, deshalb brauchen sie eine Stütze. 25 Zentimeter dick soll diese „Schale“ aus Stahl und Beton werden, die unter den zwei Bögen eingezogen wird. Besonders für einen Sportverein ist das eine gute Nachricht.

Die Stadt Dresden saniert zwei Bögen unter der Loschwitzer Zufahrt zum Blauen Wunder.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Der SV Loschwitz bekommt ein neues Sportgerätelager. Sauber und vor allem trocken soll es sein. Es wird im Februar fertig, kündigte die Stadtverwaltung an. Bis dahin dauert noch die Sanierung der zwei Kasematten unter Zufahrt zum Blauen Wunder auf Loschwitzer Elbseite. Elbbrückenstraße heißt das weniger als 200 Meter lange Asphaltband, das über einen Damm und zwei Brückenbögen führt. Diese Bögen sind vier Meter hoch und haben eine Spannweite von 12 Metern. Sie waren lange Zeit nicht zu sehen, weil sie auf beiden Seiten zugemauert waren. Darin verborgen: lange Zeit ein Lager einer Brückenmeisterei, ein Büro, Umkleid- und Sozialräume für die Mitarbeiter der städtischen Einrichtung. Zuletzt befanden sich dort nur noch das Lager und ein Abstellraum für den Sportverein.

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Die Stadt Dresden saniert zwei Bögen unter der Loschwitzer Zufahrt zum Blauen Wunder. Die Tragfähigkeit der Bögen hat gelitten, deshalb brauchen sie eine Stütze. 25 Zentimeter dick soll diese „Schale“ aus Stahl und Beton werden, die unter den zwei Bögen eingezogen wird.

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Das neue Lager für den SV Loschwitz ist nur die Kür. Die Pflicht: Die Tragfähigkeit der Bögen hat gelitten, deshalb brauchen sie eine Stütze. 25 Zentimeter dick soll diese „Schale“ aus Stahl und Beton werden, die unter den zwei Bögen eingezogen wird. Sind diese Verstärkungen fertig, werden die Stirnmauern wieder errichtet und die Bögen damit zu verschlossenen Räumen. Dann können die Sportler dort wieder ihre Gerätschaften unterstellen, trocken und sauber.

Die Kasematten, die sich direkt hinter der Ankerkammer des Blauen Wunders auf Loschwitzer Seite befinden, sind 123 Jahre alt. Ihre Pfeiler reichen tief in den Boden bis unter eine feuchte Lehmschicht. 2002 stand darin das Hochwasser, auch 2013 wurden sie nicht verschont. Die Nässe verursachte Schäden, die die Haltbarkeit der Bögen beeinträchtigen, die Sanierung war nicht mehr zu umgehen. Die Arbeiten starteten Anfang August. Zuerst wurden die Stirnmauern abgerissen. Jetzt bereiten die Arbeiter den Einbau von Gerüsten vor, die dann die Schalungen für die neue Stahlbetonschicht tragen. Zum Schluss wird von oben Beton eingegossen, der sich selbst verdichtet.

Die Bauarbeiten erledigt die Firma Bauhauf aus Coswig. Sie kosten insgesamt rund 370 500 Euro.

Von cs

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