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„Blitz für Kids“ – Grundschulkinder kontrollieren in Dresden die Geschwindigkeit

„Blitz für Kids“ – Grundschulkinder kontrollieren in Dresden die Geschwindigkeit

In dieser Woche verteilen die Kinder von fünf Dresdner Grundschulen wieder die rote Karte für überhöhte Geschwindigkeit. Im Rahmen der Aktion „Blitz für Kids" kontrollieren die Knirpse zusammen mit Dresdner Polizeibeamten das Tempo vor ihrer Schule.

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Temposünder bekommen von den Kindern eine rote Karte überreicht.

Quelle: dpa

Den Anfang machte am Montag die 65. Grundschule auf der Zschierener Straße in Kleinzschachwitz.

Zwischen 7 und 8 Uhr war auch Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) zugegen, um die Kids zu unterstützen. Vier Autofahrern und einem Biker, die mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt wurden, überreichten die Mini-Polizisten eine symbolische rote Karte. Einer der Raser war mit 30 Km/h zu viel unterwegs, ein weiterer war 23 "Sachen" zu schnell. 34 orbildliche Autofahrer bekamen eine grüne Karte und ein Lob. "Das hat eine ganz immense Wirkung. Es war den Betroffenen auf jeden Fall peinlich", erklärte Polizeioberkommissarin Marlene Wahode die Aktion.

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Jedes Kind durfte durch das Messgerät schauen.

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Weitere „Blitz für Kids"-Aktionen sind am Dienstag vor der 51. Grundschule in Striesen, am Mittwoch an der Grundschule Cossebaude, Donnerstags vor der 74. Grundschule in Gompitz und am Freitag an der 84. Grundschule in Hellerau vorgesehen. In der zweiten Veranstaltungswoche wird es für Raser dann teuer: Statt roter Karten werden die Ordnungshüter dann die üblichen Sanktionen für Temposünder aussprechen.

Wie wichtig ein besonderes Augenmerk für Kinder ist, zeigt ein Blick in die Unfallstatistik des ersten Halbjahres: Zwischen Januar und Juni verunglückten 591 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren. Das waren 51 mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Dabei stieg zudem noch der Anteil der Schwerverletzten. 72 von ihnen waren zu Fuß unterwegs und 40 mit dem Fahrrad. Die übrigen 36 Schwerverletzen saßen in Autos oder Bussen. Wie im Vorjahr war ein getötetes Kind, das als Fußgänger unterwegs war, zu beklagen.

Franziska Schmieder/dpa

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