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Bistrobox mit Baubüro

Bistrobox mit Baubüro

Rund eine Million Euro hat Investor Reinhard Saal in das neue Bistro am Zwingerteich gesteckt. Die Glasbox ist seit diesem Monat geöffnet, Sonnenschirme, Stühle und Tische auf einer Terrasse aus Holzbohlen künden vom Bistrobetrieb in dem modernen Quader.

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Reinhard Saal und sein Sohn Robin teilen sich das Firmenbüro im Glaskubus am Zwingerteich.

Quelle: Norbert Neumann

"Ich habe hier eine Toilettenbox und eine Bistrobox eingebaut", erklärt Saal die Einrichtung. Gleich neben dem Bistro geht es durch eine Tür in sein neues Dresdner Büro. Von dort aus steuert er künftig den Bau seines Wohnprojekts An der Herzogin Garten, empfängt Partner und Käufer. Wie am gestrigen Freitag, als er sächsischen Altadel zu Gast hatte.

"Ich habe rund 40 Interessenten", freut sich Saal über potenzielle Käufer. Etwa 110 Wohnungen sollen auf seinem rund 14 000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. Auch die Hülle der Orangerie, in der früher die Orangenbäume des Zwingers überwintern konnten, ist in seinen Bauplänen verzeichnet. Der Baubeginn ist im August geplant. Zwei Jahre später soll das Areal fertig sein. Probleme bereitet ihm derzeit allerdings eine denkmalgeschützte Mauer an der Straße "Am Schießhaus". Dort plant Saal einen Eingang und ein kleines Café, die Mauer wollte er dafür versetzen lassen. Bisher gab es dafür kein grünes Licht. Auch ein rund 7000 Quadratmeter großer Park, der auf seinem Baugrundstück entstehen soll, bereitet ihm Kopfzerbrechen. Rund 1,6 Millionen Euro kostet der Park, rechnet Saal vor, die Stadt wünscht sich dort eine öffentliche Grünfläche. "Das finde ich gut", sagt der Investor, kritisiert aber, dass das Rathaus dennoch keinen Cent zur Pflege dieser Grünfläche beitragen will. "Das kann ich doch nicht den Wohnungseigentümern abverlangen", sagt Saal. Schließlich dürfe der Park auch nicht für eine Tiefgarage unterkellert werden, das mache sein Projekt extra teuer.

Immerhin: Saals Bistro ist nun in Betrieb - Kaffee, belegte Brötchen, Kuchen, Limo und Saft gibt es dort von 8 bis etwa 18 Uhr. Außerdem können Touristen Dresden-Andenken kaufen und die Toiletten nutzen. "Früher haben die hier in die Büsche gepinkelt", deutet Saal auf die andere Seite der Straße "Am Zwingerteich". Jetzt könne man in seinem Bistro sitzen und entspannt den "weltweit einmaligen Blick" zum Zwinger genießen, schwärmt der Investor. Auch Stadtführer und Busfahrer würde er ab sofort gern in dem Glaskubus begrüßen. Für die Touristenchauffeure hat er einen eigenen Aufenthaltsraum vorgesehen, nur die Möbel fehlen dort noch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.05.2014

Springer, Christoph

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