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Biomedizinische Forschung auf gutem Weg – TU weiht neues Forschungszentrum ein

Biomedizinische Forschung auf gutem Weg – TU weiht neues Forschungszentrum ein

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht die biomedizinische Forschung im Freistaat auf einem erfolgreichen Weg. In Dresden und Leipzig seien zwei international beachtete Forschungsstandorte entstanden, sagte er bei der Übergabe eines neuen Gebäudes an das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) am Mittwoch.

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Der Gruppenleiter für Retinale Regeneration (Netzhautforschung) Marius Ader in einem begehbaren Auge.

Quelle: dpa

Diese stärkten auch die sächsische Gesundheitswirtschaft, in der mittlerweile rund 250.000 Menschen beschäftigt seien.

In dem 2006 gegründeten CRTD forschen in 17 Gruppen derzeit mehr als 260 Mitarbeiter - davon mehr als 180 Wissenschaftler - an neuen Therapien zur Behandlung von Krankheiten wie Parkinson und Diabetes, zu Bluterkrankungen oder auch zu Knochenzellen. Dabei setzen die Wissenschaftler vor allem auf die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers. Das CRTD ist ein Exzellenzcluster der TU Dresden und zudem ein Zentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Bereich der Stammzellenforschung.

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Zur Einweihung des neuen Gebäudes präsentieren die Wissenschaftler einen Axolotl (Ambystoma mexicanum).

Quelle: dpa

Der Neubau mit Laborräumen, Büros, Hörsälen sowie Seminarräumen in der Dresdner Johannstadt entstand in rund drei Jahren Bauzeit und kostete etwa 48,6 Millionen Euro. Davon kamen vom Freistaat rund 26 Millionen Euro, vom Bund 15 Millionen Euro, sieben Millionen Euro steuerte die Europäische Union bei. Nach Angaben von Institutschef Michael Brand sollen dort künftig 400 Mitarbeiter aus 32 Nationen unter einem Dach forschen und lehren.

Der Direktor des CRTD, Prof. Michael Brand, sieht den CRTD-Neubau als einen weiteren sichtbaren Leuchtturm der Biomedizin, der Dresdens lebendige internationale Forschungsgemeinschaft Biopolis ergänzt: „Im eigenen Haus können nun das erste Mal alle 17 CRTD-Forschungsgruppen unter einem Dach auf höchstem Niveau forschen und lehren", so Brandt. Er erwartet eine Erleichterung der interdisziplinären Zusammenarbeit.

dpa

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