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Bildungsbürgermeister: Trio ist noch im Rennen

Dresdner CDU-Fraktion entscheidet am 6. September Bildungsbürgermeister: Trio ist noch im Rennen

Aus neun mach drei: Die CDU-Stadtratsfraktion will drei Bewerber für das Amt des Bildungsbürgermeisters zu Vorstellungsgesprächen einladen: Béla Bélafi, Hartmut Vorjohann und Stefan Zinkler. Am 6. September soll die Entscheidung fallen. Der Fraktionsvorsitzende bekräftigt seinen Vorschlag.

Drei Bewerber haben noch Chancen, als Bildungsbürgermeister ins Rathaus einzuziehen.

Quelle: Archiv

Dresden. Die CDU-Stadtratsfraktion will am 6. September ihren Kandidaten für den Beigeordneten für Bildung und Jugend nominieren. Das erklärte Fraktionsvorsitzender Jan Donhauser. Im Vorfeld ihrer Entscheidung wird die Fraktion drei der neun Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einladen: Béla Bélafi, Hartmut Vorjohann und Stefan Zinkler.

Die drei Bewerber um das Amt verfügen über das CDU-Parteibuch und Erfahrungen als Beigeordnete. Bélafi war im Weißeritzkreis tätig, Zinkler im damaligen Landkreis Freiberg und Vorjohann muss nicht wirklich vorgestellt werden: Er ist seit 2002 Finanzbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

„Vorjohann ist ein Top-Mann, das kann ich nicht vom Tisch wischen“, sagte Donhauser, verhehlte aber nicht, dass er Bélafi für den besseren Vorschlag hält. „Ich habe ihn nicht ohne Grund vorgeschlagen. Er verfügt über die Kompetenzen, die ich für erforderlich halte, um die Fachbereiche Schule, Kindertagesstätten und Jugendamt zu übernehmen.“ Der Bildungsbürgermeister sei eben nicht nur der Verantwortliche für den Bau von neuen Schulen, so Donhauser. „Der Beigeordnete muss bei der Planung von Schulgebäuden erst einmal die inhaltlichen Schwerpunkte setzen. Dafür ist ein Bildungsfachmann erforderlich.“ Der möglichst noch gut vernetzt mit den Ministerien des Freistaats sein sollte, da die Stadt beim Bau von Schulen auf Fördermittel angewiesen sei. Bélafi als Direktor der Sächsischen Bildungsagentur verfüge über die entsprechenden Kontakte.

Pädagogisches Rüstzeug sei auch im Umgang mit den Erzieherinnen und Erziehern in den Kindertagesstätten von Vorteil, das Jugendamt erfordere ebenfalls ein pädagogisches Verständnis. „An diesen inhaltlichen Maßstäben sollten wir uns messen lassen“, empfahl Donhauser.

Letztlich liege die Entscheidung bei der Fraktion. Der Bildungsbürgermeister soll vom Stadtrat im November gewählt werden. „Ich gehe davon aus, dass die Vertreter von Rot-Grün-Rot sich an die Absprachen halten und unseren Personalvorschlag mittragen werden“, so Donhauser. Für die Wahl reicht die einfache Mehrheit des Stadtrates, wenn Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sein Einvernehmen erteilt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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