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Bericht: Sächsische Jugendliche zieht es in die Großstädte

Bericht: Sächsische Jugendliche zieht es in die Großstädte

Der vierte sächsische Kinder- und Jugendbericht macht Unterschiede zwischen Stadt und Land deutlich: Gut die Hälfte aller jungen Menschen in strukturschwachen Regionen will weg.

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Die Mehrheit der Landbewohner träumt vom Leben in der Großstadt.

Quelle: dpa

Rund 56 Prozent der jungen gaben demnach Menschen an, ihren Heimatort verlassen zu wollen. In den Großstädten sind es rund 40 Prozent.

Als Gründe werden vor allem die Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie der Wunsch, „etwas zu erleben“ genannt, heißt es in dem am Dienstag in Dresden vorgestellten 4. Kinder- und Jugendbericht. Vor allem die 18- bis 27-Jährigen zieht es demnach in die Städte. Dennoch geben insgesamt zwei Drittel der Jugendlichen an, mit ihrem Wohnort stark verbunden zu sein - in der Großstadt ebenso wie auf dem Land. Sozialministerin Christine Clauß (CDU) wertete das als „identitätsstiftendes Moment junger Menschen mit ihrer Heimat“.

Der dem Kabinett vorgelegte Bericht enthält Ergebnisse einer Onlinebefragung von rund 2000 Jugendlichen von 11 bis 26 Jahren nach Lebenssituation und Plänen. Deutliche regionale Unterschiede bestehen bei Freizeitangeboten. Demnach sind 71 Prozent der Jugendlichen aus den drei Großstädten mit den Angeboten vor Ort zufrieden, in den ländlichen Regionen sind es dagegen gerade einmal 15 Prozent. Daher mahnte Clauß, das Angebot auch in strukturschwachen Gebieten zu erhalten.

Insgesamt schauen Sachsens Jugendliche laut Studie aber optimistisch in die Zukunft: Knapp 87 Prozent sind sich sicher, nach der Schule einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bekommen. „Das ist ein erfreuliches Zeichen“, so Clauß. Immerhin 76,2 Prozent meinen, in Zukunft gutes Geld zu verdienen. Nach eigenen Angaben hat Sachsen 2011 für die Kinder- und Jugendhilfe 1,6 Milliarden Euro ausgegeben, 2006 waren es noch 1,2 Milliarden.

dpa

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