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Bergstation für Lingnerbahn: Verein will später auch Bahnbetrieb am Schloss reanimieren

Bergstation für Lingnerbahn: Verein will später auch Bahnbetrieb am Schloss reanimieren

Die Bergbahn-Station am Lingnerschloss ist rohbaufertig. Nach dem Richtfest sind nun Dach und Innenausbau an der Reihe. "Die Gäste der ,Lingnerterrassen' werden damit erstmals seit Baubeginn am Lingnerschloss den Panoramablick auf das Elbtal ohne die Kulisse der stark verfallenen Bergstation erleben", hieß es vom Förderverein Lingnerschloss.

Der will sich mit der Rekonstruktion - die durch private Spenden möglich wurde - die Option offen halten, später auch den Seilbahnbetrieb wieder aufzunehmen. Dafür fehlen momentan aber noch Geld und Genehmigungen.

Odol-König Karl August Lingner hatte seine persönliche Seilbahn zwischen seinem Schloss und der Platananen-Terrasse am Elbufer 1908 bauen lassen. Die Dresdner Firma "August Kühnscherf & Söhne" konzipierte und baute die Anlage als weltweit ersten Personenaufzug, der von der Fahrkabine aus, also ohne ständiges Begleitpersonal, bedient werden konnte, berichtete der Förderverein.

Lingners Standseilbahn war seit dessen frühem Tod 1916 nicht mehr in Betrieb und wurde in den Jahren danach mit Ausnahme der Bergstation wieder abgebrochen. Die Bergstation diente nach 1933 noch als Trafohaus, ab den 1980er Jahren als Geräteschuppen für die Winzergemeinschaft, die den Elbhang unterhalb des Lingnerschlosses bewirtschaftet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.07.2014

DNN

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