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Bei Spenderdatei für Knochenmark - DKMS fliegen die Fetzen

Bei Spenderdatei für Knochenmark - DKMS fliegen die Fetzen

Sie haben aus einer Familieninitiative die größte Knochenmarkspenderdatei der Welt aufgebaut. Doch nun fliegen die Fetzen Nach einem monatelangen Richtungsstreit hat ein weiteres Gründungsmitglied der Organisation den Rücken gekehrt.

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Prof. Gerhard Ehninger

Quelle: Arno Burgi

Der Dresdner Mediziner Gerhard Ehninger ist von seinem Posten an der Spitze des medizinischen Beirats zurückgetreten.

Ehninger, viele Jahre selber DKMS-Geschäftsführer und zuletzt Vorsitzender des medizinischen Beratergremiums, hatte heftige Kritik an Aufsichtsratschef Peter Harf geübt und ihm vorgeworfen, dem Ruf der DKMS mit Alleingängen zu schaden. Harf hatte im September 2013 mit Geschäftsführerin Claudia Rutt eines der drei Gründungsmitglieder vor die Tür gesetzt.

Die Datei war 1991 in Tübingen ins Leben gerufen worden, um die Leukämiekranke Mechtild Harf zu retten, die Ehefrau von Peter Harf. Aus dieser Initiative wurde innerhalb weniger Jahre die größte Stammzellspenderdatei der Welt. Mehr als vier Millionen Menschen sind heute als Spender registriert. Mehr als 40 000 Patienten konnte die DKMS nach eigenen Angaben einen womöglich lebensrettenden Stammzellspender vermitteln. Weltweit kommt keine andere Stammzellspenderdatei auf ähnliche Zahlen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.03.2014

dpa

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